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Einzelhandel
Handel ist froh über den neuen Schwung

Über die Zukunft der Saarbrücker Bahnhofstraße diskutierten Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (Mitte) unter Moderation von Ilka Desgranges (Saarbrücker Zeitung, l.) mit Michael Genth, Verein für Handel und Gewerbe (3.v.l.), Leander Wappler (IHK, 2.v.r.), Alexander Hauck vom Citymarketing (2.v.l.) und Jürgen Wunn, dem Vorstandschef der PSD Bank (r.).
Über die Zukunft der Saarbrücker Bahnhofstraße diskutierten Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (Mitte) unter Moderation von Ilka Desgranges (Saarbrücker Zeitung, l.) mit Michael Genth, Verein für Handel und Gewerbe (3.v.l.), Leander Wappler (IHK, 2.v.r.), Alexander Hauck vom Citymarketing (2.v.l.) und Jürgen Wunn, dem Vorstandschef der PSD Bank (r.). FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. (bub) Über die Zukunft der Bahnhofstraße diskutierte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) am Freitag unter Moderation von Ilka Desgranges (Saarbrücker Zeitung) mit Michael Genth vom Verein für Handel und Gewerbe, Leander Wappler (Industrie- und Handelskammer Saarland), Alexander Hauck vom Citymarketing und Jürgen Wunn, dem Vorstandschef der PSD Bank. Von Frank Bredel

Nach Abschluss der Bauarbeiten und vor dem Festwochenende zum 150-jährigen Bestehen der Bahnhofstraße wünscht sich Genth „zwei Jahre ohne Großbaustelle, um den Schwung, der jetzt da ist, mitnehmen zu können.“ Ansonsten habe die Bahnhofstraße eine gute Zukunft, denn Saarbrücken sei „die schönste Einkaufsstadt zwischen Mannheim und Straßburg“.


Charlotte Britz freute sich über den fortschreitenden Dialog mit den Gewerbetreibenden, dem mehr und mehr auch die Filialisten beitreten. Sie kündigte an, dass man nun auch mit den Hauseigentümern bis hin zur Kaiserstraße Gespräche suche, um weitere Investitionen anzustoßen. „Das ist das Bohren dicker Bretter“, sagte die Verwaltungschefin.

IHK-Experte Wappler sprach von der „Notwendigkeit, die Bahnhof­straße neu zu erfinden. Das Erleben löst das reine Einkaufen ab.“ Hauck fügte hinzu: „Es braucht nicht nur bauliche Erneuerung, sondern eine echte Aufbruchstimmung im Handel.“ Die Jubiläumsfeier habe viele Unternehmen an einen Tisch gebracht; 40 Aktionen durch einzelne Geschäfte und rund 20 speziell dekorierte Schaufenster seien ein toller Start. Wunn, dessen Bank ihren Firmensitz in die Bahnhofstraße verlegt hat, bestätigte positive Effekte am eigenen Beispiel. Seit die Bank in der City sei, habe sie den Umsatz verdreifacht. Das liege vor allem an der Eins-a-Lage der Bahnhofstraße. Zum Verständnis: Das ist die beste Lage für Gewerbe-Immobilien und steht für das Vorhandensein aller in einer City gängigen Sortimente und eine Geschäftslage mit der höchsten Passantenfrequenz.