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Protest
Diskussion über „1968 – Mythos und Realität“

St. Johann. „1968 – Mythos und Realität“ ist das Thema einer Diskussion des Historischen Quartetts des Saarländischen Rundfunks am Montag, 16. April, ab 19 Uhr im Rathausfestsaal. Der 3. Mai 1968 gilt als Geburtstag der 68er-Bewegung. Studentenproteste in Paris gegen das aus ihrer Sicht bourgeoise Bildungssystem eskalierten zu Barrikadenkämpfen mit der Bereitschaftspolizei.

Das Historische Quartett fragt, ob „1968“ tatsächlich eine politische Initialzündung war oder nur ein Brennglas, durch das sich viele Strömungen, die es schon seit den fünfziger Jahren gab, gebündelt haben, und das Quartett spricht über die Jugendrevolte in der Popkultur.
Nicht zuletzt soll es um die Fragen gehen, was „1968“ politisch bewirkt hat, was davon bis heute geblieben ist und ob es damals wie heute auch eine weit verbreitete Angst vor Veränderung und „bewegten Zeiten“ gab und gibt.


Im Quartett diskutieren diesmal Marianne Granz, Ministerin a. D. und Saarbrücker Zeitzeugin, Professor Dietmar Hüser, Historiker, an der Saar-Uni, und Professor Clemens Pornschlegel, Germanist an der Ludwig-Maximilians- Universität München. Thomas Bimesdörfer von SR 2 KulturRadio moderiert. Zu hören ist diese Folge des Historischen Quartetts auf SR 2 KulturRadio am Freitag, 4. Mai, ab 19.15 Uhr, im Rahmen der Sendereihe „Diskurs“.