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Die SPD-Fraktion in Saarbrücken fordert Lärmschutz der Stadtautobahn.

Daten über den Lärm der Stadtautobahn sollen zu Maßnahmen führen : SPD-Fraktion fordert Lärmschutz

Durch belegbare Daten will die SPD gegen den Lärm der Stadtautobahn vorgehen.

Die SPD-Stadtratsfraktion begrüßt die vom Bund erneut angestoßene Diskussion über Lärmschutzmaßnahmen an der A 620.

„Es ist uns als SPD-Fraktion ein großes Anliegen, den Lärmschutz an der Stadtautobahn zu verbessern“, teilt Patrick Kratz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Saarbrücker Stadtrat, mit. „Grundlage dafür sind belastbare Daten. Wir haben bereits im Herbst letzten Jahres den aktuellen Sachstand zur Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen an Staden und Stadtautobahn im Verkehrsausschuss erfragt“ berichtet Kratz. Ein Gutachten, auf dessen Datengrundlage Maßnahmen und die Kostenverteilung begründet werden soll, sei laut Verwaltung jedoch noch in Bearbeitung.

„Wir hoffen, bald belastbare Ergebnisse zu bekommen, um möglichst schnell konkrete Handlungen umsetzen zu können“, erklärt Christine Jung, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Die Stadtautobahn ist eine immense Belastung für die in der Umgebung wohnenden und arbeitenden Bürgerinnen und Bürger. Vor allem der Staden als Wohn- und wichtiges Naherholungsgebiet in St. Johann leidet massiv unter den Lärmemissionen. Auch in Teilen von St. Arnual sind Wohngebiete von der Lautstärke der Bundesautobahn geplagt. Und nicht zuletzt ist Lärmschutz auch Umweltschutz“, betont Jung.

Mögliche Schutzmittel wären eine Geschwindigkeitsreduzierung sowie eine Lärmschutzwand. Die SPD-Fraktion gibt an, dass diese Möglichkeiten bereits in verschiedenen Gremien vorgestellt und diskutiert wurden.