| 20:24 Uhr

Drahtesel im Arbeitseinsatz
Die Grünen wünschen sich ein Leihsystem für Lastenräder in City

Die Mainzer Radbeauftragte Franziska Voigt auf einem Lastenfahrrad unterwegs.
Die Mainzer Radbeauftragte Franziska Voigt auf einem Lastenfahrrad unterwegs. FOTO: picture alliance / Peter Zschunk / Peter Zschunke
Saarbrücken. Ein Leihsystem für Lastenräder wünscht sich die Stadtratsfraktion der Grünen „im Stadtgebiet“. Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende sollen dieses System nutzen können. José Ignacio Rodriguez Maicas, der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, erklärt: „Auch wenn die Stadtbereiche Saarbrückens sehr gut durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) miteinander vernetzt sind, ist ein vollständiger Verzicht auf das Auto im Alltag nicht immer möglich. Das gilt beispielsweise, wenn schwere Einkäufe transportiert werden müssen. Eine umweltfreundliche Alternative können Lastenräder darstellen. Einige Städte wie Darmstadt oder Essen bieten bereits Leihangebote an.“

Ein Leihsystem für Lastenräder wünscht sich die Stadtratsfraktion der Grünen „im Stadtgebiet“. Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende sollen dieses System nutzen können. José Ignacio Rodriguez Maicas, der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, erklärt: „Auch wenn die Stadtbereiche Saarbrückens sehr gut durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) miteinander vernetzt sind, ist ein vollständiger Verzicht auf das Auto im Alltag nicht immer möglich. Das gilt beispielsweise, wenn schwere Einkäufe transportiert werden müssen. Eine umweltfreundliche Alternative können Lastenräder darstellen. Einige Städte wie Darmstadt oder Essen bieten bereits Leihangebote an.“


Daher wollen sich die Grünen  für eine Umsetzung eines solchen Modells auch in Saarbrücken – zunächst als Pilotprojekt – einsetzen. Gleichzeitig wollen die Grünen prüfen, welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten es unter anderem durch Bundesfördermittel gibt.

Maicas meint: „Von der Nutzung des Lastenrads können nicht nur Privatpersonen profitieren. Beispielsweise bietet das Institut für Verkehrsforschung ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt „Ich entlaste Städte” für Gewerbetreibende und öffentliche Einrichtungen an. Für eine Nutzungspauschale von einem Euro pro Tag erhalten Teilnehmer ein Lastenrad, mit dem sie ihre Transporte erledigen können.“ Ein solches Modell lasse sich etwa auch hervorragend im Nauwieser Viertel umsetzen. Dort könnten mit Lastenrädern Lieferungen für den Einzelhandel abgewickelt werden.



Die Grünen betrachten dieses Modell als „einen Wirtschaftsverkehr,  mit dem sicher und effizient, schnell und sauber Waren und Dienstleistungen in der Stadt verteilt werden können“. Maicas versichert: „Ein grünes Wirtschaftsverkehrskonzept bettet den Wirtschaftsverkehr in ein Gesamtkonzept ein.“

Hierbei gelte das Motto: Multimodal ist besser. Die Bürger müssten unterschiedliche Verkehrsmittel so nutzen, dass ihre Stärken zur Geltung kommen. Nur mit effizient gestalteten Transportwegen lasse sich unnötiger Wirtschaftsverkehr vermeiden. Maicas: „Die Feinverteilung der Güter auf der sogenannten letzten Meile findet anschließend möglichst kleinteilig und effizient statt.“ Kleine Lieferungen über kurze Distanzen könnten mit elektrischen Lastenrädern schnell und sauber, klimafreundlich und leise abgewickelt werden.