Die Fernsehbilder von Spiegel TV von der Folsterhöhe werden lange nachwirken

Unsere Woche : Fernsehbilder wirken lange nach

Die Woche ist um, und ein Fernseh-Beitrag vom Montag wirkt immer noch nach. Dabei könnte man annehmen, es sei jetzt alles gesagt dazu, wie Spiegel-TV Saarbrücken dargestellt hat. Die Journalisten aus Hamburg haben die Schattenseiten ins Licht gerückt. Vieles zutreffend, manches übertrieben und so zusammengestellt, dass es negativ wirken muss.

Die Woche ist um, und ein Fernseh-Beitrag vom Montag wirkt immer noch nach. Dabei könnte man annehmen, es sei jetzt alles gesagt dazu, wie Spiegel-TV Saarbrücken dargestellt hat. Die Journalisten aus Hamburg haben die Schattenseiten ins Licht gerückt. Vieles zutreffend, manches übertrieben und so zusammengestellt, dass es negativ wirken muss. Solche Filme kann man in jeder Stadt drehen, selbst die, die als die begehrtesten in Europa gelten – etwa München oder Wien – glänzen nicht bis in die Außenbezirke.

Man könnte also sagen: Genug diskutiert, möge der kommende Oberbürgermeister von Oktober an sich der Dinge annehmen, die zu verbessern sind. Wenn, ja wenn da nicht Menschen wären, die sich zutiefst getroffen fühlen durch die Darstellung ihres Viertels. Menschen von der Folsterhöhe etwa. Die sehen sich verunglimpft, fühlen sich zur Klarstellung gezwungen. Das löscht die Fernsehbilder nicht aus, ist ihnen dennoch wichtig.

So ist es eben mit uns Menschen: Wir neigen dazu, dem zu glauben, was wir sehen können. Es gibt allerdings auch Bilder, die manch einer auch nach einem halben Jahrhundert noch anzweifelt.

Und so stellt sich fünfzig Jahre nach der Mondlandung am Ende dieser Woche für den ein oder anderen die Frage: War sie echt? Oder sind die Bilder vielleicht doch in einem Fernsehstudio entstanden, wie so mancher Verschwörungstheoretiker es uns weismachen möchte?

Für die meisten, die sich an diesem Wochenende die Bilder von damals anschauen, steht allerdings fest: echt! Und auch nach fünfzig Jahren noch überwältigend.

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