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Die Bierversorgung ist im Regionalverband Saarbrücken gesichert.

Bier : Brauereien stellen Versorgung sicher

Spazierengehen und Getränkeeinkauf sind erlaubt. Für beides, sagt Thomas Bruch, kann er die Scheidter Straße im Saarbrücker Stadtteil St. Johann empfehlen. „Die Kastanien knospen schon, noch einige Tage Sonne und Wärme, und die Bäume zeigen sich in schönstem Frühlingsgrün.

Und dort findet man die Brauerei und den leckeren Maibock“, wirbt der Brauerei-Chef. Der Rampenverkauf geht weiter. Und auch in die Supermärkte wird weiter Bier ausgeliefert. Dass die Gastronomie wegen der Krise geschlossen hat, trifft nicht nur die Wirte, sondern auch Brauereien, sagt Bruch. Seine Brauerei wirft diese Krise im Kampf gegen die Insolvenz wieder ein Stück zurück. Deshalb hofft er auf die Treue der Bruchbier-Trinker.

Alexander Kleber Archiv-Foto: Fred Kiefer Foto: Fred Kiefer

Auch Alexander Kleber hofft, dass die Menschen im Regionalverband in dieser Krise „an die regionalen Hersteller denken, denn da sind die Arbeitsplätze zuhause“. Kleber ist Chef der Grosswaldbrauerei. Im Shop der Brauerrei gibt es einen Kofferraumverkauf. Das heißt: Die Brauerei-Mitarbeiter laden das Leergut aus und die gewünschte Ware ein. Ein Heimservice beliefert (nicht nur in Krisenzeiten)  Menschen, die nicht mobil sind. Kleber geht davon aus, dass zumindest ein Teil des Umsatzes, der der Brauerei in der Gastronomie wegbricht, über den Handel kompensiert werden kann. Wobei das Heusweiler Unternehmen den Vorteil hat, auch den Köllertaler Sprudel zu verkaufen. Und Mineralwasser verkaufe sich gerade „wie im Hochsommer, die Leute decken sich ein“, sagt Alexander Kleber.