| 22:49 Uhr

Thema Grubenflutung
Die Angst vor verunreinigtem Trinkwasser geht um

Friedrichsthal. Der Bau- und Umweltausschuss in Friedrichsthal hat sich am Donnerstag (7. Dezember) mit dem Thema Grubenflutung befasst und einstimmig eine Empfehlung an den Stadtrat ausgesprochen, den Darstellungen der Verwaltung zu folgen. Die Stadt  macht aufgrund eines hydrogeologischen Gutachtens  (Prof. Dr. Wagner) Bedenken gegen den geplanten Grubenwasseranstieg geltend. Darin wird insbesondere hinsichtlich der Trinkwassergewinnung von „Querstörungen und Klüften“ im Scheidtertal, deren Beschaffenheit und Verlauf nicht bekannt sind, gesprochen. Das Störungssystem könnte womöglich verunreinigtes Wasser in das wichtige Wassergewinnungsgebiet führen. Mit Blick auf die Trinkwasserversorgung ist Friedrichsthal unmittelbar betroffen und allein aus diesem Grund schon gegen die von der RAG beantragte Maßnahme. Darüber hinaus könnte es laut Gutachter zu Hebungen in einer Größenordnung zwischen drei bis etwa 16 Zentimetern kommen, was – je nach Oberflächennutzung – zu Schäden führen könne. Ebenfalls seien „Senkungen und Vernässungen“ zu erwarten. Es bestehen laut Verwaltung zudem Befürchtungen über mögliche Ausgasungen während des Grubenwasseranstiegs, die mit einem erhöhten Methan- oder Radon-Austritt einhergehen könnten, was explosive Gas-Luft-Gemische nicht ausschließe.

Der Bau- und Umweltausschuss in Friedrichsthal hat sich am Donnerstag (7. Dezember) mit dem Thema Grubenflutung befasst und einstimmig eine Empfehlung an den Stadtrat ausgesprochen, den Darstellungen der Verwaltung zu folgen. Die Stadt  macht aufgrund eines hydrogeologischen Gutachtens  (Prof. Dr. Wagner) Bedenken gegen den geplanten Grubenwasseranstieg geltend. Darin wird insbesondere hinsichtlich der Trinkwassergewinnung von „Querstörungen und Klüften“ im Scheidtertal, deren Beschaffenheit und Verlauf nicht bekannt sind, gesprochen. Das Störungssystem könnte womöglich verunreinigtes Wasser in das wichtige Wassergewinnungsgebiet führen. Mit Blick auf die Trinkwasserversorgung ist Friedrichsthal unmittelbar betroffen und allein aus diesem Grund schon gegen die von der RAG beantragte Maßnahme. Darüber hinaus könnte es laut Gutachter zu Hebungen in einer Größenordnung zwischen drei bis etwa 16 Zentimetern kommen, was – je nach Oberflächennutzung – zu Schäden führen könne. Ebenfalls seien „Senkungen und Vernässungen“ zu erwarten. Es bestehen laut Verwaltung zudem Befürchtungen über mögliche Ausgasungen während des Grubenwasseranstiegs, die mit einem erhöhten Methan- oder Radon-Austritt einhergehen könnten, was explosive Gas-Luft-Gemische nicht ausschließe.



 Die Stadt Friedrichsthal spricht sich aufgrund all dieser sicherheitsrelevanten Aussagen des Gutachters gegen den von der RAG beantragten Grubenwasseranstieg aus. Solange und soweit eine Gefährdung von Mensch und Natur in Bezug auf Grund- und Trinkwasserschutz, Gasaustritt, Erschütterungen oder Ähnliches nicht zuverlässig ausgeschlossen werden könne,  komme eine Zustimmung  nicht in Betracht. Mit dem Thema befasst sich der Stadtrat am 20. Dezember.

(mh)