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Der Saarverband der Schausteller plant am 6. August eine Großkundgebung

6. August auf dem Tbilisserplatz : Saarverband der Schausteller plant Großkundgebung

Der Saarverband der Schausteller plant am kommenden Donnerstag, 6. August, ab 13 Uhr eine Großkundgebung auf dem Tbilisserplatz mit anschließendem Wagenumzug durch die Saarbrücker Innenstadt.

„Unser Anliegen für diese Aktion ist es, dass Kirmesveranstaltungen wieder abgehalten werden“, teilt der Verband mit. Seiner Ansicht nach könnten so einige Vorgaben eines Hygieneplans für kleinere Volksfeste aussehen:

An jedem Karussell würde mindestens einer, wenn nicht sogar zwei Handdesinfektionsspender stehen, inklusive Aufforderung zum Desinfizieren vor und nach der Benutzung. Während der Fahrt sollten Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Auch das Personal würde diese nutzen. Die Besucher würden am ersten Karussell oder an der ersten Bude, zu der sie gehen wie bei Restaurantsbesuchen ihre Daten hinterlassen. Dann bekämen sie wie bei Festivals ein Armband.

Am nächsten Stand wäre direkt erkennbar, dass bereits die Daten erhoben worden sind. Für verschiedene Zeitfenster würde es verschiedene Farben geben. Wer beispielsweise von 13 bis 18 Uhr da ist, bekäme ein blaues Band, ab 18 Uhr ein rotes. Wer vor 18 Uhr ein Karussell benutzt hat und länger als 18 Uhr bleiben möchte, müsste nach 18 Uhr einen neuen Zettel ausfüllen und bekäme dann das neue Bändchen. Wenn jemand kein Armband hat, der an ein Karussell oder eine Bude kommt, wird ihm vom Schausteller nichts verkauft.

Findet das Fest auf einem Platz statt, den man gut einzäunen kann, wären kontrollierte Ein- und Ausgänge auch eine Möglichkeit. Außerdem würden vor jeder Bude Markierungen für die Abstandseinhaltung angebracht werden. Auf diese würde in regelmäßigen Abständen per Mikrofone hingewiesen werden.

Die Karussells würden in regelmäßigen Abständen gereinigt und desinfiziert werden. Statt Chips könnte man auf Einwegmarken aus Papier umsteigen. Und bei Berg- und Talbahnen etwa würde nur jede zweite Gondel besetzt werden. Bei Spielautomaten könnte mit Einweghandschuhen, ähnliche denen an Tankstellen, gearbeitet werden.