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Eine gute Nachricht für die Bürger
Der Geh- und Radweg ist jetzt in Sicht

Das ist der Straßenabschnitt im Sulzbacher Stadtteil Neuweiler, für es einen Geh- und Radweg geben soll. Allerdings ist dies nach Angaben der Stadtverwaltung erst nach dem Jahr 2019 möglich.
Das ist der Straßenabschnitt im Sulzbacher Stadtteil Neuweiler, für es einen Geh- und Radweg geben soll. Allerdings ist dies nach Angaben der Stadtverwaltung erst nach dem Jahr 2019 möglich. FOTO: Thomas Seeber
Neuweiler. Ein Teilstück der St. Ingberter Straße steht im Fokus der Stadtverwaltung. Grob geschätzte Kosten: 150 000 Euro.

Einstimmig befürwortet hat der Bauausschuss des Stadtrates Sulzbach in seiner jüngsten Sitzung den Neubau eines Geh- und Radweges entlang der St. Ingberter Straße in Neuweiler. Laut Verwaltungsvorlage handelt es sich um eine Gemeindestraße, die die L 126 und die L 250 miteinander verbindet und zu Zweidrittel beidseitig bebaut und mit Gehwegen ausgestattet ist. Das südliche Drittel der Trasse führt zwischen dem Seniorenheim St. Anna und der L 250 auf einer Länge von etwa 500 Metern durch ein Waldstück. Dieser Abschnitt verfügt über keinen vernünftigen Weg.


Als fußläufige Verbindung kann ein enger Waldweg auf Forstgelände genutzt werden. Der sei  jedoch weder ausgebaut noch werde er gepflegt. Und: Entlang der L 250, aus Richtung St. Ingbert kommend, befindet sich ein drei Meter breiter und asphaltierter Randbereich, der von Fußgängern und Radfahrern genutzt werde. Dieser ende an der St. Ingberter Straße.

Die Verwaltung schlägt nun vor, entlang des besagten Teilstücks der St. Ingberter Straße. einseitig den Geh- und Radweg zu bauen. Und damit die dargestellte Verbindungslücke zwischen der Wohnbebauung von Neuweiler und der L 250 zu schließen. Der Weg soll auf einer Breite von zweieinhalb Metern und auf 500 Metern Länge asphaltiert werden. Überdies soll er durch einen Grün- beziehungsweise  Sicherheitsstreifen von zwei Metern Breite von der Fahrbahn abgegrenzt werden.  Im Abstand von etwa 20 Metern sollen  auf dem Grünstreifen Bäume gepflanzt werden. So sieht es die Planung vor.



„Die Bäume und der unbefestigte Grünstreifen sollen unter anderem verhindern, dass große Lkw auf dem Seitenstreifen  oder Geh- und Radweg parken. Zudem bieten sie den Fußgängern und Radfahrern Schutz und engen  das Erscheinungsbild der Straße ein, was wiederum Pkw-Fahrer von überhöhter Geschwindigkeit abhält“, heißt es wörtlich in der Verwaltungsvorlage für die Ratsmitglieder.

Aufgrund grober Kostenschätzung wird die Maßnahme auf zirka 150 000 Euro beziffert. Anfragen bei der Forstverwaltung, beim Landesbetrieb für Straßenbau und Ministerien (Förderstellen) seien bislang schriftlich unbeantwortet geblieben, telefonisch sei jedoch schon Zustimmung signalisiert worden. Fördermöglichkeiten nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) seien allerdings erst nach 2019 möglich, heißt es abschließend.

Zu dem Vorhaben in der St. Ingberter Straße äußerst sich der Vorsitzende der CDU Neuweiler, Uwe Frank, wie folgt: „Damit kommt Bewegung in ein Thema, dass die Hofer Christdemokraten schon seit Jahrzehnten vorantreiben. In mehreren Kommunalwahl-Programmen, aber vor allem in den Diskussionen vor Ort ist die Verbindung seit Jahren Thema. Es kann nun mit Hilfe von Fördermitteln für das Radwegenetz gelingen, diese Lücke zu schließen und für Radfahrer und Fußgänger Richtung St. Ingbert eine wesentliche Verbesserung zu erzielen. Dafür setzen wir uns ein.“