| 20:04 Uhr

Ausstellung im neuen Kultursaal
„Das Erbe“ kommt nach Quierschied

Die Liste der im Saar-Bergbau Verunglückten auf einer Stele ist ein Höhepunkt der Erbe-Ausstellung.
Die Liste der im Saar-Bergbau Verunglückten auf einer Stele ist ein Höhepunkt der Erbe-Ausstellung. FOTO: BeckerBredel
Quierschied. Ausstellung zum Thema  „250 Jahre Bergbau an der Saar“ in der Q.lisse.

„Das Erbe“, die virtuelle Landesausstellung der Staatskanzlei zu 250 Jahren Bergbau an der Saar kommt am Dienstag, 17. Oktober, nach Quierschied. Das innovative Projekt, das im neuen Veranstaltungssaal „Q.lisse – Haus der Kultur“ dargeboten wird, bietet den Saarländern eine Kombination aus historischer Ausstellung und Medienkompetenz. Die Aktionstage sind gefüllt mit spannenden und abwechslungsreichen Einblicken in die virtuelle Welt und eröffnen dem Besucher einen völlig neuen Blick auf die saarländische Bergbau-Tradition. Das Schulprogramm „Expeditionen“ ermöglicht einen virtuellen Klassenausflug in das Erlebnis-Bergwerk Velsen. Vormittags, 8 bis 13.45 Uhr, ist die virtuelle Landesausstellung für Schulklassen der Klassenstufen 8 und 10 geöffnet. Begleitend zu ihrem Geschichtsunterricht wird den Schülerinnen und Schülern ein spannendes Programm geboten, das die Themen Industrialisierung, Soziale Frage und Bergbau an der Saar erfahrbar macht. Den Jugendlichen stehen ausgearbeitete Materialien zur Bearbeitung der einzelnen Lern-Stationen zur Verfügung, die es den Lehrkräften über den Besuch der virtuellen Ausstellung hinaus ermöglichen, digitale Inhalte in ihren Unterricht zu integrieren.


Um 19 Uhr lädt der Veranstalter zu einem „Get together“ mit einem Rahmenprogramm rund um den saarländischen Bergbau ein. Einlass ist ab 18.30 Uhr – allerdings nur nach voriger Anmeldung per Mail an: anmeldung@das-erbe-ontour.de oder unter: www.das-erbe-ontour.de/­anmeldung-zum-aktionstag/.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und wird von der RAG-Stiftung, der Staatskanzlei und der Landesmedienanstalt gefördert. Die Projektleitung liegt bei der Landesmedienanstalt.