Dämpfer im Aufstiegsrennen für HSG TVA/ATSV Saarbrücken bei HSG Nordsaar

Handball-Saarlandliga : Herber Dämpfer im Aufstiegsrennen für die HSG TVA/ATSV Saarbrücken

Die Aufstiegshoffnung von Handball-Saarlandligist HSG Saarbrücken ist rapide gesunken. Die Mannschaft von Andreas Birk verlor am Samstag in der Marpinger Sporthalle beim Tabellenvierten HSG Nordsaar mit 28:32 (13:12).

Sie ist zwei Spieltage vor Saisonende mit 35:13 Punkten hinter dem HC Dillingen/Diefflen (38:10 Zähler) und dem HSV Merzig/Hilbringen (36:12 Punkte) Dritter. Am Samstag, 6. April, erwarten die Saarbrücker um 20 Uhr den Tabellenzweiten Merzig/Hilbringen in der Rastbachtalhalle. Wenn Spitzenreiter Dillingen/Diefflen am Sonntag beim Drittletzten HC Schmelz gewinnt, „ist vor unserem letzten Spiel in Dillingen die Messe gelesen“, sagt Trainer Andreas Birk. Dann wäre die Partie am 13. April zum Saisonabschluss beim HC Dillingen/Diefflen für Saarbrücken bedeutungslos.

Mit Schwung und Spielwitz war die HSG TVA/ATSV in das Spiel bei der HSG Nordsaar gestartet. Sie führte nach sieben Minuten mit 5:0. Nordsaar-Trainer Krzysztof Wroblewski nahm eine Auszeit. Er sagte: „Wir waren zu hektisch.“ Neu sortiert brachten Jan Hippchen und Jan Böing die Gastgeber auf 2:5 heran. Zur Pause stand es 12:13 aus sicht der HSG Nordsaar. „Mit einem überragenden Kampfgeist haben wir das Spiel in der zweiten Halbzeit gedreht“, lobte Wroblewski. In der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel habe seine Mannschaft die beste Abwehrleistung in dieser Saison gezeigt. Und im Angriff setzte sich Böing, der insgesamt zehn Mal traf, in Szene. Mit drei Treffern in Folge brachte der Rückraumspieler seine Mannschaft bis zur 34. Minute mit 16:14 in Führung, die bis zur 44. Minute auf 22:17 davonzog.

„Wir hatten in mehreren Eins-gegen-Eins-Situationen das Nachsehen und haben dadurch insgesamt das Niveau in der Deckung nicht mehr gehabt“, erklärte Birk. Zudem fehlte es im Angriff an der nötigen Bewegung. Wroblewski dagegen lobte: „Wir haben mit nur sieben Feldspielern agieren müssen und unser Tempo trotzdem gehalten.“

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