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Corona-Krise: Restaurants

Kostenpflichtiger Inhalt: Shutdown ohne staatlichen Befehl : Spitzen-Gastronomen im Saarland ziehen Reißleine

Spitzen-Gastronomen im Saarland ziehen Reißleine – sie schließen. Setzt sich der Trend durch, sind bald alle Gaststäten zu, ohne staatlich verordneten Shutdown.

Obwohl Gaststätten und Restaurants zwischen sechs und 18 Uhr geöffnet bleiben dürfen, treffen Gastronomen nun selbst die Entscheidung und schließen ab Donnerstag (19.) ihre Betriebe ganz. Viele begründen ihren Schritt mit der Fürsorge für die Gesundheit ihrer Kunden.

Der Trend zeigt sich insbesondere in der höher preisigen Gastronomie. Dies ergaben SZ-Recherchen. Den Anfang machte Drei-Sterne-Koch Christian Bau (Fine Dining) in Perl-Nennig, der schon am Montag auf facebook die Schließung verkündete. Derweil ziehen weitere Gastronomen und Hoteliers nach.

Schließungen auch über Mittag melden unter anderem: Das Restaurant Hämmerle in Blieskastel (Barrique und Landgenuss), die Niedmühle in Rehlingen-Siersburg, die Zweibrücker Fasanerie, die Trattoria Mille Aromi (Saarbrücken), das Sterne-Restaurant Esplanade (Saarbrücken), das Saarbrücker Restaurant Quack.

Eine Blitz-Umfrage unter Gastwirten am St. Johanner in Saarbrücken ergab, dass viele eine vom Staat angeordnete Komplett-Schließung befürworten würden.