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Corona-Krise Polizei meldet 18 Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung im Saaarland

Corona-Krise im Saarland : 18 Verstöße gegen Ausgangsregeln

Die Polizei im Saarland hat am Donnerstag, 2. April, saarlandweit 18 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Saarlandes zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes festgestellt.

Die Zahl der Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung im Saarland ist erneut gesunken. Registrierte die Polizei zu Wochenbeginn am Montag, 30. März, saarlandweit noch 31 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Saarlandes zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes, waren es am gestrigen Donnerstag, 2. April, nur noch 18. Das teilte die Polizei am Freitagmorgen auf SZ-Anfrage mit.

14 Verstöße ereigneten sich im öffentlichen Raum. Verstoßen wurde dabei vor allem gegen folgende Beschränkung: Wer sich an der frischen Luft bewegen will, darf das – allerdings nur allein, zu zweit oder gemeinsam mit anderen Menschen, die im selben Haushalt leben.

In privaten Räumen löste die Polizei in drei Fällen Versammlungen auf. Ein weiterer Verstoß betraf ein Ladengeschäft, das gegen die Anordnung der Geschäftsschließung verstoßen hatte.

In den 18 Fällen wurden entweder Ordnungswidrigkeiten oder Strafanzeigen gestellt. Ein Bußgeld ist etwa dann fällig, wenn man sich mit mehr als einer anderen Person bewegt hat. Eine Straftat ist es etwa in dem Fall, wenn eine Quarantäne angeordnet wurde, die Person aber dennoch das Haus verlassen hat.

Für das kommende Wochenende hat Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) eine höhere Polizeipräsenz angekündigt. Es soll härter durchgegriffen werden, um die Maßnahmen gegen das Coronavirus durchzusetzen. Wer zum Beispiel seine Wohnung ohne triftigen Grund verlässt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 200 Euro rechnen.