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Corona: 100 Demonstranten wollen in Saarbrücken ihre „Grundrechte zurück“

Gegen die Maßnahmen : 100 Demonstranten wollen „Grundrechte zurück“

Am vergangenen Samstag, 30. Mai, demonstrierten rund 100 Menschen vor dem Staatstheater in Saarbrücken auf dem Tbilisser Platz für Freiheit, Frieden und Grundrechte.

Aufgerufen zu dem „Grundrechte-Flashmob“ hatte Initiatorin Marion Ritz-Valentin sowie verschiedene Gruppen wie die Corona Rebellen und Critical Minds 2020. Nachdem sich bei den letzten Anti-Corona-Demonstrationen auch rechts- und linksextremistische Gruppen unter die Demonstranten gemischt hatten, stellten die Veranstalter eines vorweg klar. „Wir grenzen uns ganz klar von Faschisten, Nazis und Verschwörungstheoretikern ab. Wir distanzieren uns von jedwedem extremen Gedankengut und jeder Form von Gewalt.“ Antisemitisch seien sie auch nicht.

Die Demonstranten forderten unter anderem eine sofortige „Corona-Entwarnung“ durch die Politik und „die Wiederherstellung aller Grundrechte“. Aus ihrer Sicht sei die Pandemie jetzt beherrschbar. Die Wirtschaft brauche Planungssicherheit. Kinder sollten möglichst schnell wieder in den normalen Schulbetrieb. Einen Immunitätsausweis lehnten die Demonstranten ab. Sie erwarten eine neutrale journalistische Berichterstattung sowie einen freien wissenschaftlichen Diskurs zum Thema Corona. Wichtig sei auch eine bessere Bezahlung aller systemrelevanten Berufe.