| 21:11 Uhr

Stadtpolizei für Saarbrücken
CDU-Ratsfraktion will eine Stadtpolizei

 Alexander Keßler.
 Alexander Keßler. FOTO: CDU
Saarbrücken. Christdemokraten: Schluss mit der Trennung von Kommunalem Ordnungsdienst und Verkehrskontrolle.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz solle nicht immer nur nach mehr Polizei rufen. Sondern sie müsse das Ordnungsamt endlich umorganisieren und Schluss machen mit der Trennung von Kommunalem Ordnungsdienst und Verkehrskontrolle. „Saarbrücken braucht eine Stadtpolizei“, sagt Alexander Keßler, der rechtspolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. Er begründet das mit der Forderung der Oberbürgermeisterin, dass in Saarbrücken allein mehr Polizeipräsenz die Sicherheit verbessern soll.



Aus Sicht der CDU hat eine Stadtpolizei, die in anderen Großstädten seit Jahren erfolgreich arbeite, gleich mehrere Vorteile. „Zurzeit haben Kommunaler Ordnungsdienst und die Verkehrskontrolle getrennte Zuständigkeitsbereiche, in die der jeweils andere nicht eingreifen darf.“ Wären beide Dienste unter dem Dach der Stadtpolizei zusammengelegt, würde das der CDU zufolge die Schlagkraft des Ordnungsamtes wesentlich verbessern und das Verwirrspiel beenden, wer gerade wofür zuständig ist. Das wäre „ein großer Schritt in Richtung transparente Verwaltung, Bürgernähe und Sicherheit“.

Die CDU sieht auch Verbesserungsbedarf bei der Sicherheitspartnerschaft zwischen Saarbrücken und dem Land. Erst von Britz abgelehnt, tue sie nach den ersten Erfolgen, als habe sie die Partnerschaft erfunden. Eine Citywache schaffe nicht nur durch Präsenz ein Plus an Sicherheit, sondern sie wäre auch ein Zeichen, „dass es der Stadt und der Oberbürgermeisterin mit einer gleichberechtigten Partnerschaft, in der beide Teile ihren Beitrag leisten, tatsächlich ernst ist“, sagt Keßler.