CDU-Idee zum Ersatz für Gemeindezentrum St. Thomas Morus

St. Thomas Morus : CDU: Am Homburg muss ein Ort der Begegnung bleiben

50 Jahre nach dem Bau steht das Gemeindezentrum St. Thomas Morus Am Homburg vor dem Aus. Stattdessen soll ein Seniorenheim mit Kapelle und Räumen für die Seelsorge entstehen (SZ vom Mittwoch). Die CDU Am Homburg fordert eine offene Kommunikation zur Zukunft von St.

Thomas Morus und den „Erhalt eines Ortes von Religion und Begegnung im Wohnviertel“. Dass Pfarrer Eugen Vogt mit Pfarreien- und Verwaltungsrat offen über die Pläne und die Ideen für die Zukunft von Kirche und Gemeindezentrums informierten, sei gut. Die Informationen hätten zwar die Befürchtungen bestätigt, zeigten aber interessante Perspektiven. So liege ein Wertgutachten für das Grundstück vor. Das Verfahren, die Kirche nicht mehr als geweihtes Haus Gottes zu nutzen, sei eingeleitet. Es laufe auf Abbruch und Neubau hinaus. Dabei sei St. Thomas Morus für viele religiöse Heimat und Ort der Begegnung. Deshalb sollten Gottesdienste und Gemeindeleben nicht vorschnell beendet werden, bevor die Nachnutzung feststeht. Negativbeispiel sei das Kloster am Rotenbühl. Seit der letzte Pater weg ist, gebe es dort keine Gottesdienste, keine Seelsorge mehr – und keine Nachnutzung. Das gelte es Am Homburg zu verhindern. Deshalb sei die Idee von Gemeinde und Pfarrer gut, dass der Investor im neuen Haus eine Kapelle und einen Begegnungsort einplant.

Mehr von Saarbrücker Zeitung