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Bürgermeister fordern Geld für Jugendherbergen im Saarland

Gäste bleiben weg : Bürgermeister fordern Geld für Jugendherbergen

Jugendherbergen haben in der Corona-Krise finanzielle Schwierigkeiten. Seit 20. März sind sie geschlossen. Die Bürgermeister der saarländischen Kommunen, in denen die fünf Jugendherbergen beheimatet sind, haben das Saar-Wirtschaftsministerium und das Saar-Bildungsministerium um Hilfe gebeten.

Das hat Mettlachs Verwaltungschef Daniel Kiefer (SPD) mitgeteilt. Unter Federführung von Bürgermeister Hermann-Josef Schmidt (CDU) aus Tholey haben sie sich an Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (beide SPD) gewandt: Sie sollen die Jugendherbergen in Dreisbach, Weiskirchen, Tholey, Saarbrücken und Homburg finanziell unterstützen. Die gemeinnützigen Häuser brächten stets viele Gäste in die Kommunen. Auch der saarländische Grünen-Chef Markus Tressel hatte zuletzt von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Hilfe für Jugendherbergen und gemeinwohlorientierter Häuser gefordert.