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Aus dem Polizeibericht
Brutale Übergriffe auf zwei Jugendliche

Saarbrücken. Brutale Attacken kurz vor Heiligabend: Im ersten Fall ist ein Junge verletzt worden. Ein Sprecher der St. Johanner Polizei berichtet, dass am vergangenen Samstag das Opfer mit einem gleichaltrigen Bekannten an der Bushaltestelle des Saarbrücker Rathauses stand, als die Jugendgang auf sie zukam. Sie forderte das Portemonnaie, drosch auf den 14-Jährigen ein und drohte mit weiteren Schlägen. In seiner Not rückte er den Geldbeutel heraus. Als die Täter allerdings sahen, dass nichts Bares drin war, warfen sie die Börse arglos weg und verzogen sich.

Den herbeigerufenen Ermittlern zeigte der leichtverletzte Junge auf vier der mutmaßlichen Schläger, die sich mittlerweile an der Johanneskirche aufhielten. Dabei soll es sich um Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren handeln. Sie bestritten die Tat. Jetzt setzen die Fahnder auf mögliche Zeugen.



Einen 17-Jährigen hatte es bereits einige Tage vorher erwischt, was erst später bekannt wurde. In der Trierer Straße war nach Polizeiangaben der Jugendliche auf den Nachhauseweg, als ihm vier fremde Männer auflauerten. Die Unbekannten sollen ihn angerempelt und zusammengeschlagen haben. Ein Zeuge kam vorbei und half dem Opfer wieder auf die Beine. Doch der 17-Jährige war so arg verletzt, dass er mehrere Tage ins Krankenhaus musste. Erst dann zeigte er den Vorfall am Samstag  an, der sich bereits am Donnerstag zugetragen hat. Nur so viel ist bisher bekannt: Der Geschlagene schätzt die Täter zwischen 18 und 20 Jahren.