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Bistum Trier lockert Vorgaben für Fronleichnam

Fronleichnamsprozessionen möglich : Bistum lockert Vorgaben für Fronleichnam

Fronleichnamsprozessionen möglich

Das katholische Bistum Trier lockert die Einschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus und fährt in vielen Punkten das kirchliche Leben bei Wahrung von Abstands- und Hygieneregeln wieder hoch. Wie das Bistum jetzt mitteilte, sind Fronleichnamsprozessionen grundsätzlich möglich, müssen aber beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden. Ab sofort sind demnach auch Trauungen und Taufen sowie Erstkommunionen wieder erlaubt. Über die konkrete Form sollen Seelsorger und die Betroffenen auf Basis des Schutzkonzepts des Bistums Trier und der Ländervorgaben entscheiden.

Zusätzlich zu Sonntagsgottesdiensten oder Bestattungen sind demnach auch an Werktagen Gottesdienste, Andachten und Gebete möglich. Das Schutzkonzept sieht für Personen unterschiedlicher Haushalte einen Mindestabstand von 1,5 Metern vor sowie eine Einbahnstraßen-Regel an den Ein- und Ausgängen der Kirche und auf dem Weg zum Kommunionempfang. Gottesdienstbesucher müssen sich anmelden und ihre Daten angeben. Die Zahl der zugelassenen Personen richtet sich nach der Größe der Kirche. Ein Empfangsteam muss das Einhalten der Regeln prüfen.

Weiter empfiehlt das Bistum, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Pflicht sei eine Maske aber nur beim Betreten und Verlassen der Kirche, ebenso beim Singen. Auch hieß es, auf Gesang solle weitgehend verzichtet werden.

Großveranstaltungen wie Pfarrfeste sowie Jugendfreizeiten mit Übernachtungen müssen bis Ende August abgesagt werden. Kleinere Treffen kirchlicher Gruppen, Kirchenführungen oder Einkehrtage dürfen bei Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Veranstalter müssen dazu eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung vorlegen. Pfarrheime, Büchereien und kirchliche Begegnungsorte sollen wieder öffnen. Weiter kündigte das Bistum an, das abendliche Läuten aus Anlass der Corona-Krise ab Pfingsten einzustellen.