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Spartipps für den Advent
Beim Heizen und Backen Energie sparen

Den Backofen vorzuheizen, ist nach Meinung der Verbraucherzentrale meistens nicht notwendig. 
Den Backofen vorzuheizen, ist nach Meinung der Verbraucherzentrale meistens nicht notwendig.  FOTO: Florian Schuh / dpa
HOmburg/Bexbach/Kirkel. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, mit denen sich vermeiden lässt, dass die Weihnachtszeit zu sehr ins Geld geht.

Besonders in den kommenden Wochen wird viel Energie verbraucht. Die Adventswochenenden und die Weihnachtsfeiertage verbringen die meisten Menschen zu Hause im Kreise der Familie. Festbeleuchtung in warmen Stuben, gemeinsames Schlemmen und liebevolle Geschenke gehören für viele dazu. Die Feiertage bedeuten deshalb aber auch ein Jahreshoch für den Energieverbrauch. Das kann schnell ins Geld gehen. Die Energieberatung der Saarbrücker Verbraucherzentrale (VZ) gibt Tipps, wie man in der Weihnachtszeit, aber nicht nur dann beim Heizen, Kochen und Beleuchten den einen oder anderen Euro sparen kann.


Zum Thema Wärme erklärt die Verbraucherzentrale: Wenn viele Menschen im Raum sind, dann herrscht schnell buchstäblich dicke Luft. Doch falsches Lüften im Winter kann den Energieverbrauch stark erhöhen. Richtiges Lüften sorgt dagegen nicht nur für frische Luft, sondern senkt auch die Schimmelgefahr. Die effektivste Methode, die Luft komplett auszutauschen, ist kurzes Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern. Man sollte aber bei geöffnetem Fenster die Heizkörper immer komplett abdrehen, weil man sonst direkt nach draußen heizt.

Zur Beleuchtung heißt es: Gerade für Lichterketten, die den ganzen Advent hindurch brennen, lohnen sich LED-Lampen. Sie sparen nicht nur bis zu 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Glühlampen, sondern haben laut Herstellerangaben auch noch eine sehr lange Lebenszeit von bis zu 25 000 Stunden.

Die Ketten gibt es auch für den Außenbereich – die Kälte sorgt sogar dafür, dass sie besonders effizient arbeiten. Und für den Weihnachtsbaum werden außerdem einzelne Kerzen zum Feststecken angeboten. Die Sorge wegen des kalten Lichts der LEDs ist mittlerweile übrigens unbegründet: Bernsteinfarbenes Licht strahlt warm und gemütlich.

Zum Kochen wird erläutert: Braten, Plätzchen und Kuchen belegen in der Adventszeit den Backofen, bei allen dreien gilt: Das Vorheizen des Ofens ist meistens überflüssig und verbraucht unnötig Strom. Bleibt etwas übrig, sollten alle Speisen gut abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Die Reste vom Weihnachtsbraten lassen sich dann am nächsten Tag in der Mikrowelle schnell und energiesparend erwärmen. Das Wasser für Tee oder Kaffee wird am sparsamsten im Wasserkocher erhitzt.



Auch zu den Geschenken hat die Verbraucherzentrale Tipps: Unterhaltungselektronik steht Jahr für Jahr ganz weit vorne auf den Wunschzetteln. Wer dem Beschenkten und dessen Stromrechnung langfristig etwas Gutes tun will, achtet schon beim Schenken auch auf den Energieverbrauch. Informationen dazu liefert beispielsweise bei Fernsehern das Energielabel.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zu Hause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei, hieß es. Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 809 802 400 (kostenlos) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

Anmeldung zur persönlichen Energieberatung in: Homburg, Kreisverwaltung, Am Forum 1, vierte. Etage, Zimmer 438, Telefon (0 68 41) 1 04 84 34 oder (0681) 5 00 89 15. In der Gemeinde Kirkel im Rathaus Limbach, Hauptstraße 12, Telefon (0 68 41) 80 98 22.