| 20:28 Uhr

Remis gegen das Schlusslicht
Der ATSV Saarbrücken hat ab der Rückrunde wieder eine Ersatzspielerin

ATSV-Spielführerin Theresa Adams sagt: „Ann-Sophie Daub wird in der Rückrunde wieder voll einsatzfähig sein. Dann können wir wieder richtig durchwechseln.“
ATSV-Spielführerin Theresa Adams sagt: „Ann-Sophie Daub wird in der Rückrunde wieder voll einsatzfähig sein. Dann können wir wieder richtig durchwechseln.“ FOTO: Jutta Scholer
Saarbrücken. Der Tischtennis-Zweitligist holt mit nur vier Akteurinnen zuhause einen 2:5-Rückstand auf und spielt gegen Schlusslicht NSU Neckarsulm 5:5. Von Lucas Jost

414:424 Bälle. 21:23 Sätze. Viereinhalb Stunden Spielzeit. Viel spannender hätte das Heimspiel des ATSV Saarbrücken in der 2. Tischtennis-Bundesliga gegen NSU Neckarsulm nicht laufen können. „Ich sage es mal so: Letztendlich sind wir froh, dass wir nach dem 2:5-Rückstand noch das 5:5 retten konnten. Allerdings gab es enge Spiele, die wir durchaus hätten gewinnen können“, resümiert ATSV-Spielführerin Theresa Adams.


Im ersten Doppel unterlag Adams  an der Seite von Ann-Kathrin Herges den Neckarsulmerinnen Rebecca Mohr und Yuki Tsutsui mit 2:3. Das gleiche Schicksal ereilte die Saarbrückerin Nathalie Marchetti im ersten Paarkreuz gegen Wenna Tu. Auch Herges musste ihr erstes Einzel an Yuki Tsutsui mit 2:3 abgeben. „Es hätte auch genauso andersherum ausgehen können. Das 5:5 ist auf jeden Fall eine gerechte Punkteteilung“, erklärt Adams.

Saarbrückens Nummer zwei, Tanja Helle, gewann mit 3:2 gegen Wenna Tu. Damit stand es 3:5 aus Sicht der Gastgeberinnen. Adams mit ihrem 3:2 gegen Tsutsui und Herges mit dem 3:2 gegen Rebecca Mohr sicherten dann in den letzten beiden Einzel-Spielen das Unentschieden. „Wir wussten, dass es ein enges Spiel werden würde. Neckarsulm ist zwar Tabellenletzter, konnte aber nicht immer in Vollbesetzung spielen und hat einige Spiele nur knapp verloren“, meint Adams: „Aber dass es so knapp ist, macht die Liga aus.“



In einer engen Liga, in der der ATSV Saarbrücken den fünften Tabellenplatz mit acht Punkten belegt, kann es für den Spielausgang entscheidend sein, wenn eine Spielerin fehlt. Der ATSV musste das vor zwei Wochen im Spiel gegen den MTV Tostedt (5:5) erfahren. Wegen einer Überbelastung des Arms musste Tanja Helle ihr erstes Einzel abbrechen und das zweite verschenken – eine Ersatzspielerin stand nicht zur Verfügung (wir berichteten). Und das, obwohl der ATSV Saarbrücken mit Na Yin, Mariana Stoian und Ann-Sophie Daub offiziell sieben Spielerinnen gemeldet hat.

„Na Yin und Mariana Stoian stehen nur im Notfall zur Verfügung. Und wenn alle Umstände es zulassen“, berichtet Adams. Beim Auswärtsspiel in Tostedt in der Nähe von Hamburg war das zum Beispiel ausgeschlossen. Daub konnte studienbedingt nicht spielen. Dafür gibt es für die Rückrunde ab Januar gute Nachrichten. „Ann-Sophie Daub wird in der Rückrunde wieder voll einsatzfähig sein. Dann haben wir wieder eine feste Ersatzspielerin und können wieder richtig durchwechseln“, sagt Adams. Zuvor muss der ATSV Saarbrücken am 15. Dezember um 15.30 Uhr zuhause in der Turnhalle in der Moltkestraße gegen den Tabellenvierten TTC Weinheim und am 16. Dezember um 14 Uhr beim Tabellensiebten TTC Staffel ran.