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Am Tag des offenen Reviers erklären Förster bei Wanderungen den Wald

Kostenlose Wald-Führungen im Saarland : Saar-Förster erklären den Wald

Warum hängt da ein „B“ am Baum, oder warum sind die kleinen Eichenbäume eingezäunt? Wer mehr über den Lebensraum Wald und die Waldbewirtschaftung erfahren möchte, sollte sich den Donnerstag, 16. Mai, im Kalender vormerken.

Denn an diesem Tag bietet der Saarforst Landesbetrieb am Nachmittag kostenlos in allen 30 Revieren des Saarlandes Waldwanderungen mit dem jeweiligen Revierförster an. Dabei sind zum Beispiel die Reviere Großrosseln, Lauterbach, Kirkel, Furpach, Ostertal, Freisen, Lebach und Wadern. Auch die Stadt Saarbrücken als Kommunalwaldbesitzer beteiligt sich.

Der „Tag des offenen Reviers“ bei Tanne, Buche & Co. findet zum zweiten Mal statt. Jeder Revierleiter hat eine etwa drei bis vier Kilometer lange Wanderung von ungefähr zwei Stunden Dauer geplant. Die Wanderung ist nach Angaben des Saarforstes auch für größere Kinder geeignet. Allerdings gelte es, gut zu Fuß zu sein, denn mitunter stehe „Querfeldein-Laufen“ beispielsweise über Baumstämme auf der Agenda.

Im Vordergrund stehe bei den einzelnen Waldwanderung die Interaktion mit den Besuchern, so der Saarforst. Der Förster beantworte ihre Fragen und so erfahren Waldfreunde die großen Geschichten hinter kleinen Details. Wie zum Beispiel, dass das „B“ am Baum für Biotop-Baum steht. Und dass ein Specht in diesen Baum eine Höhle geklopft hat, die der Siebenschläfer später übernimmt und dass der Biotop-Baum deswegen nicht gefällt werden darf und mit einem „B“ markiert wurde. Oder dass die kleinen Eichenbäume für Rehe ungefähr so lecker sind wie für Menschen ein Eis und die Bäumchen deswegen eingezäunt werden, damit sie überleben.

Alle Termine saarlandweit am Tag des offenen Reviers im Internet unter
www.saarland.de/247277.htm