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Leserbrief
Ängste sind nachvollziehbar

Die Umzugspläne der Spedition Schenker sorgen in den Orten für Unmut, durch die die Lastwagen des Unternehmens rollen würden.
Die Umzugspläne der Spedition Schenker sorgen in den Orten für Unmut, durch die die Lastwagen des Unternehmens rollen würden. FOTO: A3471 Boris Roessler / dpa
Schenker-Umzugsplan

Dass die geplante Ansiedlung der Firma Schenker neben dem Flughafen in Ensheim bereits im Vorfeld bei den Anwohnern für Ängste und Ärger sorgt, ist doch mit Blick auf die Verkehrssituation während der Zeit der Sperrung der Fechinger Talbrücke nachvollziehbar. Kommt Schenker tatsächlich in die Nähe des Flughafens, wird dies verkehrstechnisch und insbesondere für die Anlieger in Ensheim, Eschringen und Fechingen zu einem weitaus größeren Problem, als dies im Jahre 2016 mit der Sperrung der Talbrücke der Fall war. Deshalb sollten die Kommunalpolitiker mit größter Sorgfalt abwägen, was ihnen wichtiger erscheint: Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Saarbrücken und damit erhöhtes Verkehrsaufkommen rund um die Uhr? Oder sie stellen die Tages- und Nachtruhe der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund bei ihrer Entscheidung und schicken Schenker an einen anderen Standort, allerdings weitab von einem Wohngebiet und möglichst nahe an einen Autobahnanschluss. Es wird sicher noch interessant, welchen Beschluss dazu der Stadtrat schließlich fassen wird. Bis dahin wird auf die eigens gegründete „Bürgerinitiative Schenker“ noch viel Arbeit und Engagement in ihrem Interesse zukommen.