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„Advent-Challenge 2020: Wir fahren nach Berlin“ des HCS Saarbrücken

Virtueller Wettkampf : Berlin, Berlin, der HCS Saarbrücken fährt nach Berlin

114 Aktive und Jugendliche haben bei einem virtuellen Wettkampf durch Trainingseinheiten Kilometer für ihr Team gesammelt.

Der Amateursport ruht aufgrund der Corona-Pandemie. In der Zwangspause sind viele Vereine trotzdem aktiv. Sie starten Aktionen, um fehlende Einnahmen zu kompensieren, anderen Menschen in dieser schwierigen Zeit eine Freude zu machen, länger anstehende Projekte zu verwirklichen oder ihren Mannschaft trotz Sportverbot Wettkampfatmosphäre zu bieten. Wie der HCS Saarbrücken mit seiner „Advent-Challenge 2020: Wir fahren nach Berlin“.

„Was unseren Mädels und Jungs am meisten fehlt, ist der Wettkampf – das Handball spielen. Zumindest den Wettkampf wollen wir den Spielerinnen und Spielern anbieten“, dachte sich der Club. Und startete am 1. Dezember eine virtuelle „Challenge“. Der Wettkampf mit zwei Teams startete an der Bruchwiesenhalle in Saarbrücken und endete am 24. Dezember am Brandenburger Tor in Berlin.

Team A und Team B bestanden jeweils aus sechs Mannschaften und insgesamt 114 Aktiven und Jugendlichen des Vereins. Jeder sollte zehn virtuelle Trainingseinheiten absolvieren, die von den Trainern vorgegeben wurden. Für jede absolvierte Trainingseinheit erhielt jeder Teilnehmer eine Gutschrift von zwei Fahrtkilometern. Die Kilometer wurden dem jeweiligen Team gutgeschrieben.

Die aktuelle Position der beiden Busse veröffentlichte der HCS Saarbrücken auf seiner Internetseite tagesaktuell auf einer Karte. Das sollte dem Spielstand in einer Partie ähneln. Sieger war das Team, das als erstes für seinen virtuellen HCS-Mannschaftsbus genug Kilometer gesammelt hatte, damit dieser die Strecke von der Bruchwiesenhalle zum Brandenburger Tor zurücklegen konnte

Nach dem Start passierte viel. Die Mitglieder von Team A und B waren mit unterschiedlicher Begeisterung und damit unterschiedlichem Tempo auf dem Weg nach Berlin. Einige Teilnehmer hatten ihre zehn Online-Trainingseinheiten schnell komplett absolviert und Kilometer gesammelt, während andere erst bei zwei Einheiten waren. „Einige wollten in Kaiserslautern aussteigen, da die Übungen zu anstrengend waren, andere sind bereits vorgefahren“, erklärt der HCS zum virtuellen Spielverlauf – und freut sich nach der Aktion: „Es ist wieder Leben im Verein und wir kommunizieren viel miteinander. Dies ist ein schönes Gefühl der Gemeinschaft, das wir in letzter Zeit vermisst haben.“

Beide Busse erreichten Berlin – Sieger war Team B. Mit der Gesamtleistung von 1794 Kilometern konnte die Gewinner-Truppe von der Hauptstadt aus sogar noch einen virtuellen Trip an die Ostsee einplanen, um dann die Heimreise nach Saarbrücken zu starten. Team A erreichte 1448 Kilometer, teilt der HCS Saarbrücken mit. 

www.hcs-handball.de