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21. Saar-Spektakel steigt am ersten Augustwochenende

Fluss-Fest : Menschen und Maschinen auf der Saar

Von kommenden Freitag bis Sonntag startet in Saarbrücken das 21. Saar-Spektakel.

Der Typ ist ein Hingucker. Die Kombination Mensch und Maschine fasziniert. Die Maschinen nennen sich Flyboard und Hoverboard. Alex Neuriesser und sein Team kommen damit aus Österreich nach Saabrücken, um auf der Saar zu zeigen, was man damit machen kann. Die Vorführungen mit den „Brettern“, die den, der darauf steht, mit Hilfe eines Wasserstrahlrückstoßes in die Luft heben, gehört sicher zu den spektakulärsten des Saar-Spektakels an diesem ersten August-Wochenende. Für Samstagnachmittag und Samstagabend hat Spektakel-Chefin Christine Baran diese Show  angekündigt.

Die Helden des Saar-Spektakels sind aber nicht die Wasserflieger. Es sind wie in den vergangenen 20 Jahren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der vielen Organisationen, die die große Flussfete erst möglich machen.

 Der Flyboarder wird am kommenden Samstag auf der Saar eine besondere Flugtechnik zeigen.
Der Flyboarder wird am kommenden Samstag auf der Saar eine besondere Flugtechnik zeigen. Foto: BeckerBredel

Das 21. Saar-Spektakel beginnt am Freitagnachmittag mit dem Startschuss für die Drachenbootrennen zwischen der Alten Brücke und der Wilhelm-Heinrich-Brücke. An allen drei Spektakel-Tagen gibt es Rennen in verschiedenen Kategorien. Am Freitagabend um 20.15 Uhr eröffnet dann die traditionelle Schiffsparade den gemütlichen teil des Spektakels.

Der  „Saarbrigger Gringel“ wird am Samstag, 3. August, von 17.15 bis 20 Uhr ausgetragen. „Jeweils zwei Boote des Saarbrücker Kanu-Clubs  starten zwischen der Alten Brücke und der Wilhelm-Heinrich-Brücke zum Verfolgungsrennen in entgegengesetzter Richtung“, erklärt Baran. Am Sonntag, 4. August, findet von 15.30 bis 16.15 Uhr eine Einsatzübung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Technischen Hilfswerks (THW) auf der Saar statt. Außerdem startet um 16.30 Uhr ein „neues Rennevent“ des Saarbrücker Kanu-Clubs, kündigt Christine Baran an. „Drei Teams kämpfen dabei gemeinsam um den Sieg gegen die jeweilige gegnerische Staffel-Mannschaft“, erklärt sie.

 Christine Baran, Organisationsleiterin des Saar-Spektakels  Foto: Heiko Lehmann
Christine Baran, Organisationsleiterin des Saar-Spektakels Foto: Heiko Lehmann Foto: Heiko Lehmann

Die Besucherinnen und Besucher  können aber auch selbst auf den Fluss. Bei verschiedenen Rundfahrten ist die Saar vom Wasser aus zu erleben. Das Bundes-Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bietet zum Beispiel Fahrten mit seinen Schiffen an, die Bundeswehr ist mit zwei ihrer Schnellboote vor Ort, die Bundespolizei sowie der Polizeisportverein laden die Gäste zum Mitfahren in ihren Polizeibooten ein und das THW ermöglicht mit seinen Fähren die Überfahrt zum gegenüberliegenden Saarufer.

 Einsatzkräfte zeigen beim Spektakel ihre Technik.
Einsatzkräfte zeigen beim Spektakel ihre Technik. Foto: BeckerBredel

An den beiden Saarufern gibt es während der drei Saar-Spektakel-Tage Mitmach-Angebote. Im Themenpark der Hilfsorganisationen  stellen sich Bundespolizei und THW mit einer Auswahl ihrer Einsatzgerätschaften vor. Die Bundespolizei verlost zudem stündliche Rundfahrten im Polizeiboot. Beide Einrichtungen haben ihre Diensthundestaffeln zu Besuch. Beim Polizeisportverein Saar Abteilung Wassersport kann man sich im Zelt unterhalb des Finanzministeriums über das Segeln und Motorbootfahren informieren. Der Verein ist auch Ausrichter der Motorboot-Sternfahrt.