133 Menschen befragt Hauptzollamt Saarbrücken überprüft Sicherheitsgewerbe: Verdacht auf Schwarzarbeit

Saarbrücken/Kaiserslautern · Bei einer Überprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe hat der Zoll sechs mögliche Fälle von Schwarzarbeit entdeckt.

«Zoll» steht auf der ballistischen Schutzweste einer Zöllnerin (Symbolfoto).

«Zoll» steht auf der ballistischen Schutzweste einer Zöllnerin (Symbolfoto).

Foto: Boris Roessler/dpa/Boris Roessler

Bei einer Überprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe hat der Zoll sechs mögliche Fälle von Schwarzarbeit entdeckt. In weiteren insgesamt 27 Fällen stünden etwa die Nichtzahlung des Mindestlohns und der unrechtmäßige Bezug von Arbeitslosengeld im Raum, teilte das Hauptzollamt Saarbrücken am Montag mit.

Insgesamt waren im Rahmen einer bundesweiten Aktion am vergangenen Freitag 133 Menschen im Saarland und südlichen Rheinland-Pfalz nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt worden. Für das Hauptzollamt Saarbrücken waren dabei insgesamt 45 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit unterwegs und prüften die Beschäftigungsverhältnisse. „An die durchgeführten Prüfungen schließen sich umfangreiche Nachprüfungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden“, hieß es.

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