Saarbrücken will Hauptstadt des fairen Handels werden

Saarbrücken will Hauptstadt des fairen Handels werden

Saarbrücken. Die Stadt will Hauptstadt des fairen Handels werden und beteiligt sich deshalb am Wettbewerb der "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt" in Bonn. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Fleurance Laroppe von der Fairtrade-Initiative Saarbrücken (FIS) unterzeichneten am Mittwoch die Bewerbung. Diese umfasst einen Ordner mit rund 40 Einzelprojekten

Saarbrücken. Die Stadt will Hauptstadt des fairen Handels werden und beteiligt sich deshalb am Wettbewerb der "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt" in Bonn. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Fleurance Laroppe von der Fairtrade-Initiative Saarbrücken (FIS) unterzeichneten am Mittwoch die Bewerbung. Diese umfasst einen Ordner mit rund 40 Einzelprojekten. Die von der Fairtrade Initiative erhobenen Zahlen bestätigen den Erfolg fairer Produkte in Saarbrücken: Allein im vergangenen Jahr gab es 222 Aktionen zum Thema fairer Handel, wie der Wettbewerb "Klasse des fairen Handels", monatlich ein faires Mittagsmenü in der Uni-Mensa oder ein "Just-Fair-Fußballturnier". Viele Einzelhändler und Gastronomiebetriebe setzten auf den fairen Handel. Britz: "Auch in unserer Verwaltung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. In unsere Friedhofssatzung haben wir als erste Kommune rechtsgültig einen Passus zum Verbot nicht fair gehandelter Grabsteine eingefügt."Für den Kauf von Spielsachen in städtischen Kitas setze die Stadt gerade den Beschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit um. Beim Wettbewerb zur Hauptstadt des fairen Handels 2009 erreichte Saarbrücken den zweiten Platz. red

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