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Wirtschaft im Saarland will Erleichterungen bei der Steuerlast

Im Vorfeld der Bundestagswahl : Saar-Wirtschaft fordert Steuererleichterungen

Den hiesigen Firmen ist die Steuerlast zu hoch. Dazu kommt der bürokratische Aufwand, wie aus einer IHK-Umfrage hervorgeht.

Die saarländischen Unternehmen erwarten von der künftigen Bundesregierung Erleichterungen in der Steuerpolitik. Wie eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) zeigt, klagen viele Firmen über zu hohe Steuerbelastungen und komplizierte Steuergesetze. Insbesondere müsse der Bund die Einkommenssteuer senken, auf eine Vermögenssteuer verzichten und den Solidaritätszuschlag abschaffen, so die Forderung der Saar-Firmen. Für Start-ups und Gründer müssten die steuerlichen Freibeträge zudem deutlich erhöht werden.

Auch die Verbrauchssteuern stoßen den Unternehmern laut IHK sauer auf, vor allem die Abgaben auf Strom. „Hier ist eine deutliche Reduzierung auf das europäische Mindestniveau dringend geboten“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé. „Denn in den kommenden Jahren wird der Strompreis wegen der zusätzlichen Klimaschutzanstrengungen weiter steigen.“