Konzern will in Deutschland bis zu 750 Jobs streichen In welchen Bereichen Mitarbeiter von Fresenius in St. Wendel besonders bangen müssen

St. Wendel/Bad Homburg · Der Medizintechnik-Konzern Fresenius Medical Care will in Deutschland bis zu 750 Stellen streichen. Der Standort St. Wendel bleibt wohl nicht verschont. Was kommt möglicherweise auf die Beschäftigten im Saarland zu?

 Möglicherweise bleiben im Fresenius-Werk St. Wendel die Mitarbeiter in der Produktion vom geplanten Stellenabbau weitgehend verschont.

Möglicherweise bleiben im Fresenius-Werk St. Wendel die Mitarbeiter in der Produktion vom geplanten Stellenabbau weitgehend verschont.

Foto: Johannes Krzeslack/Fresenius Medical Care

Der geplante Stellenabbau beim Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) soll wahrscheinlich auch den Standort St. Wendel treffen. Davon geht Ralf Erkens aus. Er ist Leiter des Bezirks Rhein-Main der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Wie viele der insgesamt rund 2000 Stellen wegfallen sollen, sei noch nicht klar. Nach SZ-Informationen könnten die Beschäftigten in der hoch automatisierten Produktion weitgehend verschont bleiben und vorrangig Jobs in Verwaltungsfunktionen gefährdet sein.  In St. Wendel werden Produkte hergestellt, die Nieren-Patienten das Leben erleichtern. Zu diesen Produkten gehören vor allem „künstliche Nieren“, sogenannte Dialysatoren.