Bilanz der Vereinigten Volksbank In letzter Zeit hat es häufiger „Tränen bei Beratungsgesprächen gegeben“

Saarlouis · Die Vereinigte Volksbank (VVB) will im Saarland keine Filialen mehr schließen. Außerdem setzt die Bank für die Zukunft auf ein Kooperationsmodell mit den Sparkassen. Das kündigten die VVB bei ihrer Bilanz am Donnerstag an. Auswirkungen auf das Geschäft haben weiter die massiv gestiegenen Bauzinsen.

Präsentierten gemeinsam die Bilanz der VVB: der Vorstandsvorsitzende Edgar Soester (links) und Vorstand Andreas Heinz.

Präsentierten gemeinsam die Bilanz der VVB: der Vorstandsvorsitzende Edgar Soester (links) und Vorstand Andreas Heinz.

Foto: VVB

Die Vereinigte Volksbank (VVB) will mit dafür sorgen, dass Kunden auch künftig in weniger frequentierten Filialen noch Bank-Dienstleistungen wahrnehmen können. Das betrifft vor allem ländlich geprägte Gebiete. Vorstandschef Edgar Soester verweist auf eine bereits gestartete Zusammenarbeit mit der Sparkasse Saarbrücken und der Kreissparkasse Saarlouis. Demnach betreiben VVB und Sparkassen bereits gemeinsame Filialen in Göttelborn, Ensheim und Fremersdorf, in denen man auch einfache Dienstleistungen wie etwa Überweisungen sowie Kontoabfragen erledigen kann. In zwei weiteren gemeinsamen Standorten in Piesbach und Limbach können die Kunden der VVB kostenlos Geld abheben.