Trend Workation Mobiles Arbeiten aus dem Urlaubsort statt Büro-Alltag? So klappt es

Interview | Saarbrücken/Mörlenbach · Rechtsanwältin Maria Dimartino hat sich auf Arbeitsrecht spezialisiert. Aus Erfahrung weiß sie, dass neue Arbeitsmodelle auf dem Vormarsch sind. Sie gibt Tipps, was es zu beachten gilt, um Konflikte mit dem Chef und den Kollegen zu vermeiden.

 Trend Workation: Neue Arbeitsmodelle wie das Arbeiten aus dem Urlaub sind auf dem Vormarsch.

Trend Workation: Neue Arbeitsmodelle wie das Arbeiten aus dem Urlaub sind auf dem Vormarsch.

Foto: Expedia.de

Überstunden, Konkurrenzkampf und Präsenzzeiten kehrt die aktuelle Generation den Rücken. Stattdessen sind ortsunabhängiges Arbeiten und Vier-Tage-Woche angesagt. Neben Work-Life-Balance ist Work-Life-Blending ein Stichwort: Wenn Arbeit und Privatleben sich vermischen. Ein aktueller Trend: Arbeiten im Urlaub. „Workation“ ist ein Kunstwort aus den englischen Wörtern für Arbeit (work) und Urlaub (vacation). Es gibt keine klare Definition. In der Regel versteht man darunter aber die Verlängerung des Urlaubs, in dem der Arbeitnehmer vom Zielort aus mobil seine Arbeit erledigt. Dass die Nachfrage steigt, weiß Rechtsanwältin Maria Dimartino aus eigener Erfahrung. Die gebürtige Saarländerin, die inzwischen in Hessen lebt, hat sich auf Arbeitsrecht und Betriebsverfassungsrecht spezialisiert. In diesem Kontext ist sie zudem beratend tätig und hält Seminare. Sie kennt daher die Vorteile, aber auch die Probleme, die mit neuen Arbeitsmodellen einhergehen.