Summacom in St. Ingbert will 80 neue Mitarbeiter einstellen

Volle Auftragsbücher : Dienstleister Summacom stellt 80 Mitarbeiter in St. Ingbert ein

Der Kommunikations-Dienstleister Summacom stellt an seinem Stammsitz in St. Ingbert 80 neue Mitarbeiter ein. Gefragt sind „Mitarbeiter im Alter von 18 bis open end“, auch Quereinsteiger, sagte am Mittwoch Marketing- und Vertriebschef Marc Kirch.

Teamleiter und Kunden-Betreuer werden ebenso gesucht wie studentische Hilfskräfte. Nach der Unterzeichnung eines unbefristeten Vertrags werden die neuen Arbeitskräfte laut Kirch in einer eigenen Akademie auf ihre Aufgaben vorbereitet. Hauptgrund für die Einstellungen seien Aufträge von neuen Kunden sowie eine Ausweitung des gesamten Dienstleistungs-Spektrums, so der Vertriebschef. Ausgebaut würden vor allem die Aktivitäten im Bereich Kundenbetreuung und Vertrieb. Summacom unterhält unter anderem ein großes Call Center und beschäftigt im Saarland derzeit rund 450 Mitarbeiter.

Gegründet wurde das Unternehmen 1997 aus dem Sparda-Banken-Verbund heraus. Mittlerweile gehört auch die Mediserv Bank als Spezialist für Ärzte und Kliniken zum Kundenstamm. Summacom wird nach Angaben von Kirch auch durch die Bankenaufsicht Bafin kontrolliert. Das Unternehmen verfüge jedoch nicht nur über eine Expertise im Bankensektor, so Kirch. Mittlerweile setzten Unternehmen aus verschiedensten Branchen auf Summacom: von Möbel Martin über Ursapharm, VSE-Energis bis hin zu BMW Financial Services in München.

Das Dienstleistungs-Spektrum ist nach Angaben von Kirch sehr vielfältig. Es beginnt bei der Betreuung von Erstkunden-Kontakten, reicht über Kundenbefragungen zu neuen Produkten bis hin zur Übernahme einer kompletten Telefon-Zentrale. Summacom agiere in solchen Fällen als Sekretariat. Generell könne das Unternehmen, das noch einen weiteren Standort im hessischen Bad Hersfeld hat, die Betreuung kompletter Geschäftsbereiche übernehmen. Kirch verweist ausdrücklich auf die hohe Kompetenz von Teams, in denen sowohl junge als auch ältere Mitarbeiter tätig sind. Die jüngeren seien perfekt in der Lage, mit neuen Medien und Social-Media-Kanälen umzugehen, ältere Mitarbeiter verfügten dafür über Berufserfahrung und soziale Kompetenz.

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