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Saarland will öffentlichen Tourismus stärker fördern

Höhere Förderung für Projekte : Saarland will Tourismus stärker unterstützen

Wegen der Corona-Pandemie entschließen sich viele für den Urlaub daheim. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger will daher den Förderanteil des Landes bei Tourismusprojekten kräftig nach oben schrauben – aber nur für eine begrenzte Zeit.

Das Saarland will die Tourismus-Branche stärker fördern. Wie Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Montag ankündigte, sollen bei Projekten zur Förderung der öffentlichen touristischen Infrastruktur Kommunen künftig nur noch einen Eigenanteil von fünf Prozent aufbringen. Bislang liegt der Anteil bei 30 Prozent.

„Das bedeutet, dass das Land seinen Anteil von 70 auf 95 Prozent erhöht“, sagte Rehlinger. Die Regelung soll begrenzt werden bis Ende 2023 und rückwirkend für Projekte nach dem 1. März 2020 gelten. Eine entsprechende Ministerratsvorlage werde zurzeit erarbeitet.

Mit dem Programm soll verhindert werden, dass Kommunen geplante Projekte in der Corona-Krise auf Eis legen, sagte Rehlinger. Das Geld dazu stehe im Haushalt bereit. „Es ist nicht mehr geworden“, sagte die Ministerin. Es könne also sein, dass in diesem Zeitraum weniger Projekte gefördert würden, dafür aber mit einer höheren Summe.