Saarland könnte zum Vorreiter werden „Saar-Wasserstoffnetz steht bis 2027 bereit“ Gute Nachrichten für die Saar-Stahlindustrie

Saarbrücken · Die saarländische Stahlindustrie kann rechtzeitig zum Start der Produktion von grünem Stahl mit Wasserstoff beliefert werden. Das hat die Chefin der saarländischen Wasserstoff-Agentur, Bettina Hübschen, im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung klargestellt – und weitere interessante Details zu den ehrgeizigen Plänen erläutert.

 Der im Industriegebiet Zunderbaum in Homburg ansässige Verteilernetzbetreiber Creos versorgt gegenwärtig die Region Saarland und Rheinland-Pfalz mit Gas und Strom. In der Zukunft soll und wird Wasserstoff als Energieträger eine große Rolle spielen.

Der im Industriegebiet Zunderbaum in Homburg ansässige Verteilernetzbetreiber Creos versorgt gegenwärtig die Region Saarland und Rheinland-Pfalz mit Gas und Strom. In der Zukunft soll und wird Wasserstoff als Energieträger eine große Rolle spielen.

Foto: Thorsten Wolf

Die saarländische Stahlindustrie wartet immer noch auf die Freigabe des Förderbescheides zur Umstellung der Produktion auf grünen Stahl bis zum Jahr 2027. Beantragt sind 3,5 Milliarden Euro, wovon im Idealfall der Bund 60 Prozent übernehmen soll. Unabhängig davon, ob dieser Förderbescheid aus Berlin mit Zustimmung der EU aus Brüssel noch bis zum Jahresende kommt oder erst Anfang 2024, kommt von anderer Stelle schon jetzt eine gute Nachricht.