Jobcenter verärgert Spar-Maßnahme der Ampel-Regierung sorgt im Saarland für heftige Proteste

Saarbrücken · Eine Sparmaßnahme der Ampel-Regierung in Berlin bei der Job-Findung von Jugendlichen ohne Schulabschluss sorgt im Saarland für heftige Proteste. Warum werden erfolgreiche Strukturen zerschlagen?

 Ein Auszubildender arbeitet an einer Drehmaschine in der Auszubildenden-Werkstatt eines Schreibgeräteherstellers (Symbolbild).

Ein Auszubildender arbeitet an einer Drehmaschine in der Auszubildenden-Werkstatt eines Schreibgeräteherstellers (Symbolbild).

Foto: dpa/Marcus Brandt

Die Kritik im Saarland an den Jugend-Verschiebeplänen der rot-gelb-grünen Bundesregierung reißt nicht ab. Diese will die Beratung und Vermittlung von Bürgergeld-Empfängern, die unter 25 Jahre alt sind, aus den Jobcentern in die Arbeits-Agenturen verlagern. Damit sollen im Bundeshaushalt 900 Millionen Euro eingespart werden. Diese Leistungen sollen künftig aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Das Bürgergeld für die Jugendlichen würde weiter von den Jobcentern gewährt. Bundesweit wären etwa 705 000 junge Frauen und Männer davon betroffen, im Saarland knapp 11 000.