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Rogesa investiert 14 Millionen in die Reduzierung von CO2 im Hochofen

Modernste Hochofen-Technik : Rogesa investiert Millionen in CO2-Reduzierung

Saarstahl und Dillinger Hütte investieren bei ihrer Tochtergesellschaft Rogesa 14 Millionen Euro in ein neues Verfahren zur Verminderung von Kohlendioxid (CO2). Das teilte die Rogesa Roheisengesellschaft Saar am Freitag mit.

„Wir als große Stahlproduzenten an der Saar bekennen uns zu den CO2-Minderungszielen“, sagte Martin Baues, technischer Vorstand der Dillinger Hütte und Saarstahl. Die Investition schaffe die technische Voraussetzung „für zukünfige wasserstoffbasierte Weiterentwicklungen zur CO2-Vermeidung.

In dem neuen Verfahren einer kohlendioxid-armen Stahlproduktion wird dem Unternehmen zufolge wasserstoffreiches Kuppelgas in den Hochofen geblasen. Dadurch werde „Kohlenstoff als Reduktionsmittel durch den Wasserstoff“ verdrängt und so die Entstehung von CO2 vermindert.

Die Investition soll genutzt werden, um zwei Hochöfen mit den entsprechenden Anlagen auszurüsten. Die Bauarbeiten sollen im laufenden Betrieb ausgeführt werden und bis 2020 abgeschlossen sein. Baues betont, dass die Rogesa in den vergangenen 15 Jahren alleine in Dillingen rund 500 Millionen Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert habe. Auch künftig solle die weitere Forschung im Unternehmen dazu beitragen, zusätzliche Potenziale zu heben. Dazu seien allerdings Fördermittel nötig, sagt er.