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Rehlinger fordert Hilfspaket für Saar-Autoindustrie und Gastronomie

Gespräch mit Gewerkschaftern und Betriebsräten der Saar-Automobilindustrie : Rehlinger fordert Hilfspaket auch für Saar-Autoindustrie

Die Saar-Automobilindustrie braucht nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) möglicherweise weitere Hilfen des Bundes. „Im Herbst wird man noch mal sehr genau schauen müssen, in welchen Branchen mit einem weiteren Bundes-Hilfspaket zielgenau geholfen werden muss“, sagte die Ministerin am Donnerstag.

„Dazu gehören sicherlich die Gastronomie, die Veranstaltungs- und die Reisebranche, aber wir werden auch über die Automobilbranche noch einmal sprechen müssen“.

Angesichts der wirtschaftlichen Lage in der Automobilindustrie zeigte sie sich besorgt. „Zwar erholen sich die Absatzzahlen allmählich, aber vor allem die Zulieferer sind noch lange nicht über den Berg“, sagte sie nach Gesprächen mit Gewerkschaftern und Betriebsräten der Saar-Automobilindustrie, bei dem SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzender Rolf Mützenich dabei war.

Im Saarland arbeiten rund 44 000 Menschen in der Automobilindustrie. Arbeitskammer und Gewerkschaft IG Metall forderten, dass die Folgen der Corona-Pandemie nicht auf diesen Beschäftigten abgeladen werden dürfe – etwa durch Entgeltverzicht, Entlassungen oder unzureichendes Kurzarbeitergeld.