Korruptionsaffäre beim Stahlriesen Ex-Mitarbeiter der Dillinger Hütte und ein Unternehmer müssen hinter Gitter

Saarbrücken/Dillingen · Der Bundesgerichtshof hat die Schuldsprüche gegen einen Ex-Abteilungsleiter der Dillinger Hütte sowie einen Bauunternehmer bestätigt. Beide wurden wegen illegaler Preisabsprachen zu Freiheitsstrafen verurteilt.

In der Korruptionsaffäre rund um die Hütte wurde ein Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Saarbrücken vom April 2021 weitgehend bestätigt. Die Entscheidung über die Schuldsprüche ist damit rechtskräftig.

In der Korruptionsaffäre rund um die Hütte wurde ein Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Saarbrücken vom April 2021 weitgehend bestätigt. Die Entscheidung über die Schuldsprüche ist damit rechtskräftig.

Foto: Ruppenthal

Ein ehemaliger Abteilungsleiter der Dillinger Hütte muss hinter Gitter, ebenso ein adeliger Bauunternehmer. Der sechste Strafsenat beim Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem jetzt veröffentlichten Beschluss (Aktenzeichen 6 StR 488/21) in der Korruptionsaffäre rund um die Hütte ein Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Saarbrücken vom April 2021 weitgehend bestätigt. Die Entscheidung über die Schuldsprüche ist damit rechtskräftig. Der Beschluss des BGH liegt unserer Zeitung vor.