Fördermittel für die Stahl-Industrie endlich freigeben Hört auf, mit der Zukunft des Saarlandes zu spielen!

Meinung | Saarbrücken · Die Bundesregierung bekommt ihr Haushaltschaos nicht in den Griff, die Saar-CDU erwägt eine Klage gegen den saarländischen Transformationsfonds, der eigentlich die Unternehmen fit machen soll für die Zukunft. Beides schadet tausenden Menschen, findet SZ-Reporter Thomas Sponticcia

Der Stahl-Aktionstag (hier in Dillingen auf dem Odilienplatz) brachte viele Saarländer auf die Straße, um die Transformation der hiesigen Stahlindustrie zu unterstützen.

Der Stahl-Aktionstag (hier in Dillingen auf dem Odilienplatz) brachte viele Saarländer auf die Straße, um die Transformation der hiesigen Stahlindustrie zu unterstützen.

Foto: Ruppenthal

Es ist ein Trauerspiel, was sich die Bundesregierung und auch die Saar-CDU leisten. Es wird gepokert um die Zukunft des Saarlandes. In Berlin schafft es die Ampel-Regierung nicht, schnellstens das selbst verursachte Haushaltschaos in den Griff zu bekommen und dafür zu sorgen, dass die von der saarländischen Stahlindustrie beantragten Fördermittel zum Umbau der Stahl-Standorte hin zu klimafreundlich produziertem grünen Stahl endlich fließen können.