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Kommentar zum Handwerk im Saarland: Delle oder Durststrecke?

Kommentar : Delle oder Durststrecke?

Die Corona-Krise hinterlässt ihre Spuren im saarländischen Handwerk. Die große Frage ist aber: Wie stark? Die so pessimistisch ausgefallene Frühjahrs-Umfrage ist zunächst nur eine Momentaufnahme der ersten Wochen, in denen die Corona-Pandemie die Wirtschaft im Saarland lahmgelegt hat.

Branchen wie die Gastronomie müssen sich sicherlich auf schwere Zeiten einstellen.

Allerdings gibt es auch Branchen, die trotz Beschränkungen mehr oder weniger unverändert durchgearbeitet haben. Wie glimpflich sie davonkommen, hängt jedoch von den Aufträgen und damit von den Kunden ab. Werden sie in unsicheren Zeiten, Hausbau oder die Renovierung des Badezimmers aufschieben? Dann könnte auf die Hochs der vergangenen Jahre im Handwerk jetzt erstmal eine Durststrecke folgen. Möglich ist aber auch, dass sich in der Bevölkerung bald wieder ein Optimismus breitmacht. Dann könnte die konjunkturelle Entwicklung in Teilen des Handwerks schnell wieder nach oben klettern, und die aktuelle Krise hinterließe vor allem in den Baugewerken nur eine Delle.