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Kommentar: Entwicklung von Wasserstoff im Saarland zu langsam

Kommentar : Ein Rennen im ersten Gang

Das Saarland hat große Wasserstoff-Pläne: Die saarländische Stahlindustrie soll mithilfe von grünem Wasserstoff CO2-frei werden. Der Energiekonzern Steag will eine Anlage für die Wasserstoff-Produktion in Völklingen bauen.

In der Autoindustrie tüfteln Ina Schaeffler und Bosch an der Brennstoffstelle. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) betont regelmäßig das große Potenzial, das sie in einem Ausbau der Wasserstoff-Wirtschaft im Saarland sieht. Umgesetzt wurde bislang noch wenig. Bis es grünes Licht für das erste kommerzielle Wasserstoff-Projekt an der Saar gab, eine Zapfsäule integriert in eine bereits bestehende Tankstelle, gingen nun mehrere Jahre Planung ins Land. Und noch immer sind nicht alle Hürden endgültig überwunden. Unternehmen und Investoren können nur hoffen, dass das nicht der Tenor für künftige Projekte ist.