Kennzahlen der Krankenhäuser im Saarland

Kostenpflichtiger Inhalt: SZ-Serie – Gesundheitswirtschaft im Saarland : Die Kennzahlen der saarländischen Spitäler

22 Kliniken erwirtschaften hierzulande einen jährlichen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro.

Die 22 saarländischen Krankenhäuser, die über einen Versorgungsauftrag verfügen, sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Sie beschäftigten mehr als 13 000 Mitarbeiter, knapp 2200 von ihnen sind Ärzte. Die übrigen 10 800 werden in der Pflege eingesetzt und überall dort, wo sichergestellt werden muss, dass der Klinikbetrieb reibungslos läuft – egal ob in der Küche, der Verwaltung oder im technischen Bereich. Knapp 2200 junge Leute befinden sich in der pflegerischen Ausbildung. Insgesamt wenden die Häuser nach Angaben der Saarländischen Krankenhausgesellschaft (SKG) pro Jahr 942 Millionen Euro für Personalausgaben auf. Im Jahr 2017 wurden in den 22 Kliniken 285 000 Patienten aufgenommen und stationär behandelt.

Die Zahl der Betten soll im vollstationären Bereich bis 2025 um knapp 540 auf 6900 steigen. „Ihre Auslastung liegt bei 85 Prozent, im Bundesdurchschnitt sind es 77 Prozent“, sagt SKG-Geschäftsführer Thomas Jakobs. Jährlich erlösen die Krankenhäuser Einnahmen von 2,3 Milliarden Euro. Hinzu kommen die privat liquidierten Gelder, wenn beispielsweise die Chefarzt-Behandlung mitversichert ist.

Die beiden größten Krankenhäuser im Land, die zudem eine Maximalversorgung (Level 1) vorhalten, sind das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (1300 Betten, 5500 Mitarbeiter) und das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg (knapp 600 Betten, 2000 Mitarbeiter).

Die 22 saarländischen Krankenhäuser gehören 14 Trägergesellschaften. Dazu zählen kirchliche Träger, aber auch Stiftungen, Kommunen und Sozialversicherungen.

Eine Übersicht über die saarländischen Krankenhäuser und ihre Träger findet sich auf der Internetseite der SKG.

www.skgev.de

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