Karlsberg verkauft Tochter Gesundbrunnen Bad Rilchingen

Gesundbrunnen Bad Rilchingen : Karlsberg verkauft Wasserhersteller Rilchinger

Die Verkaufsgespräche mit einer französischen Firmengruppe laufen. Wieso trennt sich Karlsberg von der saarländischen Traditionsmarke?

Die Karlsberg-Gruppe trennt sich von seinem Tochterunternehmen Gesundbrunnen Bad Rilchingen. Das hat Karlsberg am Montag in Homburg bekantgegeben. Nach Angaben von Karlsberg-Chef Christian Weber gibt es Verkaufsgespräche mit der französischen Alma Gruppe. Der Verkauf soll schon im Februar vor dem Beginn der Getränkesaison abgeschlossen sein. Derzeit liefen  finale Gespräche, bestätigt Weber. Die Alma Tochter Roxane GmbH soll die Geschäfte am saarländischen Standort führen. Alma ist in Frankreich führender Anbieter von Wasserflaschen mit insgesamt 40 Abfüllwerken und führt Marken wie Cristaline, Vichy Célestins oder Thonon. Mit dem Verkauf bekomme Gesundbrunnen Bad Rilchingen zugleich eine gesicherte Zukunftsperspektive. Die Franzosen wollten zugleich die Arbeitsplätze fortführen und investieren. „Die Alma Gruppe ist ein Partner, der sich damit auskennt, wie man einen Standort voranbringt“, so Weber. „Vorgesehen ist unter anderem, dass die Franzosen in Abfüllanlagen investieren.“

Karlsberg könne in einem wettbewerbsintensiven Markt nicht alles machen und müsse sich auf seine  Stärken konzentrieren, betobt Weber. Zugleich sei man schon mit der Hausmarke Teinacher erfolgreich, die insbesondere auf dem Märkten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland verkauft wird. Die Produkte Rilchinger, Gräfin Mariannenquelle, und Amandus sowie die Gastronomiemarke GMQ werden nach dem Verkauf ab dem 17. Februar vom neuen Standortbetreiber nicht mehr weitergeführt, heißt es weiter.