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Im März 2020 mehr Arbeitslose im Saarland als vor einem Jahr

Mehr Arbeitslose als vor einem Jahr : Folgen der Corona-Krise auf den Saar-Arbeitsmarkt noch nicht sichtbar

Zwar ist die Arbeitslosigkeit im Saarland im Vergleich zum Februar leicht gesunken, im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt gab es im März 2020 jedoch mehr Arbeitslose. Folgen der Corona-Pandemie sind in der Statistik noch nicht erfasst.

Der März-Statistik zufolge waren im Saarland 34 382 Menschen ohne Job. Das waren rund 560 weniger als vier Wochen zuvor, jedoch knapp 2300 mehr als vor einem Jahr, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Die Arbeitslosenquote, die auf Basis aller Erwerbstätigen berechnet wird, lag demnach bei 6,4 Prozent. Im Vormonat hatte sie bei 6,5 Prozent gelegen, vor einem Jahr bei 6,0 Prozent. Der Stichtag zur Erhebung der Daten war der 12. März und lag damit noch vor Beginn der aktuellen Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie. Laut der Arbeitsagentur seien die Folgen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt daher noch nicht sichtbar.

Derzeit blieben Neu- und Wiedereinstellungen wegen der seit Mitte März in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft aus, schrieb die Arbeitsagentur. Außerdem habe die Corona-Krise zu einem „sehr starken Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen“ geführt.

Zum Stichtag waren im Saarland rund 8700 offene Stellen gemeldet. Das waren wiederum 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (1958), im Gesundheits- und Sozialwesen (1129) sowie im Handel (941).