Haushaltsausschuss beschließt 100 zusätzliche Stellen für Wasserstraßen

100 weitere Stellen für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung : Hoffnung auf schnelleren Ausbau der Moselschleusen

Der Interregionale Parlamentarierrat (IPR) erhöht den Druck, um einen beschleunigten Ausbau der Wasserstraße Saar-Mosel zu erreichen. „Dass die zehn Schleusen erst nach mehr als 30 Jahren fertiggestellt sein sollen, ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisiert Isolde Ries (SPD), IPR-Vorsitzende der Kommission Verkehr und saarländische Landtags-Vizepräsidentin, nach einer Sitzung in Berlin.

Allerdings keimt jetzt ein wenig Hoffnung auf. Fast zeitgleich zur IPR-Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen, mehr als 100 zusätzliche Stellen für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), für die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz und die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) in Karlsruhe zu bewilligen. Das teilte der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) mit. Ries hofft darauf, dass im Rahmen dieser Planstellen-Bewilligung auch neue Ingenieure eingestellt werden. Denn der verzögerte Ausbau „scheitert nicht zuletzt daran, dass es zu wenige Fachleute gibt, die Wasserstraßen planen können“.