Hartmann, Ahr und Rehlinger zur Krise der Stahlindustrie im Saarland

Spontane Sätze der Diskussionsteilnehmer : „Es stehen Existenzen auf dem Spiel“

Zum Abschluss des Saartalks gilt es für die Gäste, von den beiden Moderatoren vorgegebene Sätze möglichst kurz und spontan zu ergänzen.

HERBST Dass viele Beschäftigte in der Stahlindustrie von der Politik enttäuscht sind, kann ich...

REHLINGER ...dann verstehen, wenn Berlin und Brüssel den Weckruf jetzt nicht hören. Aber es ist noch nicht zu spät dafür. Wir haben alles in der Hand, um eine gute Zukunft zu gestalten.

KLEIN Der Personalabbau bei der Dillinger Hütte und bei Saarstahl ist...

AHR ...eine mittlere Katastrophe, die es abzuwenden gilt.

HERBST Herr Hartmann, der Personalabbau bei der Dillinger Hütte und bei Saarstahl ist ...

HARTMANN ...notwendig, aber er muss sozialverträglich gestaltet werden. Dafür verhandeln wir gerade geignete Instrumente, um dieses Ziel auch entsprechend umsetzen zu können.

HERBST Klimaaktivisten vergessen mit Blick auf die Industrie häufig, dass ....

AHR ...Menschen dort arbeiten und Existenzen auf dem Spiel stehen, die es zu schützen gilt.

KLEIN Klimaschutz und Arbeitsplätze in der Industrie sind...

REHLINGER ...überhaupt kein Widerspruch, sondern es gehört zusammen.

KLEIN Klimaschutz braucht Industrie weil....

HARTMANN ...es gilt, sie zu versöhnen. Wir werden an der Industrie nicht vorbeikommen. Wenn wir erfolgreich Klimaschutz praktizieren wollen, dann müssen wir auch zeigen, dass wir in Europa, in Deutschland und im Saarland dazu in der Lage sind, die Industrie in ein klimafreundliches Umfeld zu führen.

HERBST Die Industriekrise im Saarland kann nur überwunden werden wenn...

REHLINGER ...jetzt ersthaft gehandelt und das notwendige Geld zur Verfügung gestellt wird, um den Umbruch jetzt auch erfolgreich zu gestalten.

KLEIN Von der Landes- und Bundespolitik erwartet ich, dass....

AHR ...sie uns unterstützen. Und die Bundespolitik jetzt wegkommt von ihren Lippenbekenntnissen, sondern umsetzt. Und zwar jetzt.

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