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Gewinn von Liqui Moly auch aufgrund von Investitionen deutlich gesunken

Konzernmutter von Meguin in Saarlouis : Liqui Moly meldet 50 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr

Der Schmierstoffhersteller hat im vergangenen Jahr kräftig investiert und neue Mitarbeiter angestellt.

Der Schmierstoffhersteller Liqui Moly hat im Corona-Jahr 2020 mit rund 25 Millionen Euro nur noch halb so viel Gewinn erzielt wie noch ein Jahr zuvor. Das teilte der Öl- und Motoröl-Additivproduzent mit Sitz in Ulm am Montag mit.

Allerdings, so heißt es in der Mitteilung, habe Liqui Moly auch kräftig investiert. Neben 45 Millionen für Marketingmaßnahmen seien mehr als 100 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Insgesamt beschäftige der Konzern damit 989 Menschen, davon 311 bei Meguin in Saarlouis. Seinen Umsatz konnte Liqui Moly im Jahr 2020 um rund 7,1 Prozent auf insgesamt 611 Millionen Euro steigern. Davon entfallen 392 Millionen Euro auf die Liqui Moly GmbH und 219 Millionen Euro auf Meguin im Saarland.

Anders als in den Jahren zuvor sei der Umsatz in Deutschland allerdings stärker gestiegen als im Ausland. Dennoch verzeichne auch der Export ein stabiles Wachstum. Für das laufende Jahr plant der Schmierstoffhersteller weitere Investitionen – vor allem in die Logistik. „Wir ernten dieses Jahr die Früchte unserer Werbeoffensive aus dem Jahr 2020 und geben auch 2021 Vollgas“, verspricht Geschäftsführer Ernst Prost. 

Im Saarland betreibt Liqui Moly das Abfüllwerk Meguin in Saarlouis und zusätzlich ein großes Öllager am Saarhafen.