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Essen: Karstadt Kaufhof schließt noch weniger Filialen als geplant

Konzernzentrale bleibt in Essen : Karstadt Kaufhof streicht noch mehr Filialen von der Schließungsliste

Der angeschlagene Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat seine Pläne zur Schließung von Warenhäusern noch einmal reduziert. Nachdem zuletzt mehrere Warenhäuser in Berlin von der Schließungsliste gestrichen worden waren, soll nun auch das Karstadt-Warenhaus am Limbecker Platz in Essen erhalten bleiben, wie der Konzern am Dienstag bestätigte.

An der Schließung der Kaufhof-Filiale in der Essener Innenstadt hielt der Konzern dagegen fest. Damit ist die Zahl der Filialen, die geschlossen werden sollen, von ursprünglich 62 mittlerweile auf weniger als 50 gesunken.

Außerdem soll die Zentrale des Warenhauskonzerns in der Ruhrgebietsstadt bleiben. Pläne für einen möglichen Umzug seien vom Tisch, hieß es im Unternehmen.

Galeria Karstadt Kaufhof war durch die coronabedingte Schließung aller Filialen noch tiefer in die Krise geraten und hatte Anfang April Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen müssen. Inzwischen befindet sich das Unternehmen in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Mitte Juni kündigte Galeria Karstadt Kaufhof im Rahmen seiner Sanierungspläne die Schließung von 62 der 172 Warenhäuser an. Im Saarland ist der Standort Neunkirchen mit seinen rund 50 Mitarbeitern betroffen. Sie haben im Juli die Kündigung erhalten. Im Oktober soll die Filiale dann dichtmachen.