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Einbußen durch Corona m Saarland höher als im Rest Deutschlands

Im Bundesvergleich : Corona-Einbußen sind im Saarland besonders hoch

Die Pandemie scheint die Saarländer finanziell härter zu treffen als die restlichen Bundesbürger. Dadurch wird mehr gespart und der Konsum geht zurück.

In der Corona-Krise sind die Einnahmen der Saarländer deutlich stärker gesunken als die der restlichen Bundesbürger. Wie der saarländische Sparkassenverband mitteilt, sehen sich 15 Prozent der Saarländer mit größeren finanziellen Einbußen konfrontiert. Im gesamten Bundesgebiet seien es dagegen nur zehn Prozent. Demgegenüber gaben 55 Prozent der Saarländer an, keine finanziellen Nachteile erlitten zu haben, im Bund sind es 61 Prozent.

Das zeigt sich auch beim Konsumverhalten der Bevölkerung: So haben rund die Hälfte der Menschen im Saarland ihre Ausgaben in den vergangenen zwölf Monaten eingeschränkt, bundesweit taten das laut Studie lediglich 36 Prozent.

Das habe auch Auswirkungen auf das Sparverhalten. So sparen 67 Prozent der Saarländer nach eigenen Angaben jetzt mehr als vor der Corona-Krise – das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.