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Der dienstälteste Postzusteller des Saarlandes geht in den Ruhestand

Bekanntheit in Schiffweiler : „Er fehlt jetzt schon“: Der dienstälteste Postzusteller des Saarlandes geht in den Ruhestand

Der Postzusteller Toni Meiser hat in dieser Woche in Schiffweiler seine letzte Runde gedreht. Vor fast 50 Jahren begann sein Arbeitsleben beim Postamt in Neunkirchen und blieb seitdem dem Logistikriesen treu.

In Schiffweiler zählt er mittlerweile zur Lokalprominenz: Toni Meiser, der dienstälteste Postzusteller des Saarlands. Er hat sich diese Woche in den Ruhestand verabschiedet, nach fast 50 Jahren bei der Post. Am 1. September 1972 begann seine Lehre zum Postjungboten beim Postamt mit Verwaltung in Neunkirchen.

Meiser wohnt zwar schon viele Jahre in Ottweiler, ist aber Schiffweiler „durch und durch“. Seinen Stammbezirk hat er laut der Deutschen Post über 30 Jahre inne. „Er kennt die Geschichten und Anekdoten, das Glück und Leid seiner Kunden und belässt diese dort, wohin sie gehören: für sich“, schwärmt Meisers Arbeitgeber. „Der zukünftige Postbetriebsassistent a.D. ist noch nicht weg und fehlt jetzt schon. Toni Meiser kann stolz auf sich und seine Leistung sein, wir sind es und wünschen ihm auf seinen weiteren Lebensweg alles Gute“, sagt Jörg Bahls, Chef der Postniederlassung Saarbrücken.

In den vergangenen fast 50 Jahren war Meiser auch als Eilzusteller und Telegrammbote für die damalige Deutsche Bundespost tätig. „Eine Tätigkeit habe ich in meinem Leben ausgeführt, da können nicht mehr viele etwas damit anfangen. Ich habe für die Deutsche Bundespost die öffentlichen Münzfernsprecher in Telefonhäuschen geleert und natürlich abgerechnet. Mit Groschen kenn ich mich aus!“, scherzt Meiser. Der 65-Jährige freut sich nun auf seine Aufgaben als Großvater eines Enkelsohns.